«Les Grandes Traversées» - vom Krebs zum großen Durchbruch

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 15 November 2017 · 0 Kommentare

Mittwochs im Kino - Loris S. Musumeci

«Krebs ist ... ein unerträgliches Wort».»

Françoise Maye durchlebt ihre Endphase. Ihr Sohn David begleitet sie mit der Kamera auf der Schulter durch einen unprätentiösen Dokumentarfilm. Während eine Existenz zu Ende geht, beginnt eine andere. Davids Schwester bringt eine Enkelin zur Welt, die die letzten Lebensmonate der Großmutter mit Glück erfüllt. Françoises Mann hingegen ist mit der Umstrukturierung der Küche beschäftigt.

Der kleine, sechsundsechzigminütige Film könnte an ein Amateurvideo erinnern, das als Zeugnis veröffentlicht wurde. In Wirklichkeit erzählt der Regisseur, der zur Waise seiner Mutter wurde, nicht nur von der Vereinigung einer ganzen Familie im Angesicht der Krankheit, sondern auch von der Bilanz eines einfachen Lebens, das ausläuft, indem er unauslöschliche Erinnerungen durch Fotografien auskostet.

Les plans figés sur les ceps en différentes saisons montrent de manière poétique le temps qui passe, les dégénérescences qu’il apporte, et finalement les vendanges consacrant le vin sur la table familiale. En outre, les relations entre les générations donnent à voir le chemin de la vie qui continue. Une des scènes les plus belles figure en effet la grand-mère et sa petite-fille jouant sur la terrasse.

« Tu t’es toujours montré comme un professionnel des grandes traversées, mais au fond, on ne sait rien du passage. »

Schreiben Sie dem Autor : loris.musumeci@leregardlibre.com

Crédit photo : © cinergy.ch

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