Charles Bukowski, «Pulp» und die schlechte Literatur

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geschrieben von Ivan Garcia · 28. Mai 2020 · 0 Kommentare

Pulp war der letzte Roman, den Charles Bukowski noch zu Lebzeiten und nur wenige Monate vor seinem Tod veröffentlichte. Er erzählt die Geschichte von Nick Belane, einem schäbigen Privatdetektiv, der sich auf eine verrückte Ermittlung im Dienste des Todes begibt. Wer ist das Ziel der Ermittlungen? Ein berühmter französischer Schriftsteller. Eine letzte verrückte Reise für den Autor und seine Figur, bevor er diese Welt verlässt. Aber auch und vor allem eine Ode an die schlechte Literatur. Ein Buch, das man sich schnellstens besorgen sollte.

Nachdem ich mich in den letzten Ausgaben dieser Zeitschrift auf die literarische Odyssee von John Fante und seinem Doppelgänger Arturo Bandini konzentriert und das Werk von Frédéric Beigbeder und die Trilogie von Octave Parango untersucht habe, möchte ich diese Triade von Schriftstellern, die meiner Meinung nach viel gemeinsam haben, mit dem großen Romanautor Charles Bukowski vervollständigen. Ich sage Romanautor, aber in Wirklichkeit war Bukowski auch ein Dichter und Kurzgeschichtenschreiber. Schließlich ist es

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Ivan Garcia
Ivan Garcia

Ivan Garcia ist Web-Editor bei der Zeitung Le Temps und Referendar. Er leitet die Literaturrubrik von Le Regard Libre und schreibt dort regelmäßig.