«Inglourious Basterds»: Geschichte und Kino aus der Sicht Tarantinos

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geschrieben von Jonas Follonier · 14. August 2020 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 64 - Jonas Follonier

Spezialdossier Quentin Tarantino

Inglourious Basterds ist ein Film, der in der Filmografie von Quentin Tarantino ein wenig abseits steht. Er ist etwas Besonderes, weil die Geschichte im tausendfachen Kontext des Zweiten Weltkriegs wurzelt. Apart, weil - Achtung, Enthüllung - ein sehr bekannter Oberschurke abgemurkst wird. Genau wegen dieses «Risikos», mit diesem Teil des 20. Jahrhunderts spielen zu wollen, stellte Jean-Luc Douin von Le Monde einmal die Frage: «Wie weit kann das historische Sakrileg gehen und welche Risiken birgt es?». Als ich sie fragte, was sie von diesem Film hielten, machten einige Leute ähnliche Bemerkungen. Um diese Zurückhaltung zu überwinden und den Film zu genießen, ohne sich zu schämen, muss man meiner Meinung nach den Ansatz verstehen, den Tarantino in all seinen Filmen verfolgt. Ein Ansatz, bei dem das Kino eine wichtige Rolle spielt.

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Jonas Follonier
Jonas Follonier

Bundeshauskorrespondent für «L'Agefi», Singer-Songwriter, Jonas Follonier ist Gründer und Chefredakteur von «Regard Libre».