Bernard Nicod prangert ein «verweichlichtes Land ohne Ambitionen» an
Bernard Nicod gründete 1977 seinen Immobilienkonzern. Foto: DR
Wie sieht die Schweiz im Jahr 2050 aus? Nach Ansicht des Gründers der gleichnamigen Gruppe versinkt die Schweiz in Bürokratie, verliert die Freude an der Arbeit und untergräbt ihre Neutralität. Ein Interview mit dieser Persönlichkeit der Westschweizer Immobilienbranche, die dazu aufruft, hohe Ansprüche, Unternehmergeist und Verantwortungsbewusstsein wiederherzustellen.
Bernard Nicod, ein bekannter Immobilienunternehmer aus der Romandie, zieht eine ernüchternde Bilanz über den Zustand des Landes. Seiner Ansicht nach leidet die Schweiz unter übermässiger Bürokratie, einer Schwächung der Leistungskultur und einem fortschreitenden Verlust an Stabilität. Er steht sowohl Brüssel als auch dem politischen Klima in der Schweiz kritisch gegenüber und setzt sich für eine verantwortungsbewusste Schweiz ein, die der Neutralität, der Arbeit und dem Unternehmergeist verpflichtet ist. Eine unverblümte Vision, geprägt von mehr als einem halben Jahrhundert Geschäftserfahrung.
Le Regard Libre: Est-ce que la Suisse va bien?Bernard Nic
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