Autorin: Ivan Garcia
Ivan Garcia

IVAN GARCIA

Ivan Garcia ist Web-Editor bei der Zeitung Le Temps und Referendar. Er leitet die Literaturrubrik von Le Regard Libre und schreibt dort regelmäßig.

Judith Zagury: «Sobald es eine Methode gibt, ist es gefährlich, mit Lebewesen zu arbeiten».»

Judith Zagury: «Sobald es eine Methode gibt, ist es gefährlich, mit Lebewesen zu arbeiten».»

Nach unserem Treffen mit Laetitia Dosch über die Wiederaufnahme ihres Stücks Hate wollten wir mehr über Corazón (das Pferd, das in Hate mitspielt) erfahren sowie über die Person, die den Ort verwaltet, an dem das Pferd sein Leben verbracht hat und erzogen wurde. Am Mittwoch, den 19. Juni, ist Ihr Redakteur also wieder in Gimel, um Judith Zagury, die Mitbegründerin der Atelierschule Shanju, zu treffen. Die Schauspielerin und Dramatikerin Judith hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns bei einer Tasse Tee zu empfangen und unsere Fragen zu beantworten.

Kurze Einführung in das Pferdetheater

Heutzutage kehrt die Figur des Tieres auf unsere zeitgenössischen Bühnen zurück, sei es durch Kostüme oder, noch spezifischer, durch echte Tiere, die die Bühne betreten. Im Gegensatz zu anderen Epochen scheinen diese jedoch nicht mehr als bloße Spiegel unsere Menschlichkeit zu hinterfragen, sondern verfügen über echte menschliche Fähigkeiten, insbesondere in Bezug auf Beziehungen.
«Philovision» in Vidy, eine gelungene, aber unvollständige Parodie

«Philovision» in Vidy, eine gelungene, aber unvollständige Parodie

Der europäische Wettbewerb für philosophische Lieder der Lausanner Künstler Massimo Furlan und Claire de Ribaupierre, der als erstes großes Ereignis der diesjährigen Theatersaison in Vidy angekündigt wurde, soll die Philosophie auf der Bühne vertonen und so zu kritischem Denken anregen. Obwohl die Aufführung ein Meisterwerk der Inszenierung ist, scheint das Denken wenig präsent zu sein, ja sogar von der Form der Performance absorbiert zu werden, so dass man nicht umhin kann, sich manchmal zu fragen, wie der Song der Pixies: Where Is My Mind?
Intensive Feierlichkeiten beim La Bâtie Festival

Intensive Feierlichkeiten beim La Bâtie Festival

Vom 29. August bis zum 15. September dieses Jahres findet die dreiundvierzigste Ausgabe des Festivals La Bâtie in Genf statt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, «ein Zeichen zu setzen» und große Namen der Szene zu zeigen sowie ein bunt gemischtes Programm aus Tanz, Theater und Musik anzubieten.
Auf nach Vesoul!

Auf nach Vesoul!

Ce roman fait la part belle à l’usage de la parodie et du grotesque en grossissant, entre autres, les stéréotypes ou les clichés dont notre imaginaire collectif regorge.
Laetitia Dosch: «Meine Aufgabe ist es, die Menschen an einen Ort zu bringen, an dem sie etwas zu denken haben»

Laetitia Dosch: «Meine Aufgabe ist es, die Menschen an einen Ort zu bringen, an dem sie etwas zu denken haben»

Am Dienstag, den 11. Juni 2019, treffen wir in der Atelierschule «Shanju» mit Sitz in Gimel, mitten in der Natur, die französisch-schweizerische Schauspielerin und Regisseurin Laetitia Dosch. Als charmante und gastfreundliche Person widmete sie uns großzügig ein wenig ihrer Zeit, um über die Wiederaufnahme ihres Stücks Hate zu sprechen. Es handelt sich um ein Duett mit einem Pferd namens Corazón, das 2018 im Théâtre de Vidy aufgeführt wurde und vom 29. August bis 1. September in Gimel wiederaufgenommen wird, um die neue Theatersaison zu eröffnen.
In Vidy, eine neue Saison unter politischem Banner

In Vidy, eine neue Saison unter politischem Banner

Am Montag, den 20. Mai, fand im Théâtre de Vidy die Vorstellung des ersten Teils der neuen Spielzeit 2019-2020 statt. Die letzte Spielzeit vor der Renovierung des Theaters verspricht eine Fülle an hochwertigen Künstlern und engagierten Aufführungen.

Ein leuchtend makabrer Tanz

Im Théâtre de Vidy besetzt der Tod die Bühne in Forever, einem Stück zwischen Tanz und Musik, das unsere Beziehung zur Endlichkeit unserer Existenz sowie zur Möglichkeit des ewigen Lebens enthüllt.
Entführung auf Micky Maus Art

Entführung auf Micky Maus Art

Mit «Jimmy The Kid» präsentiert Eric Jeanmonod die Welt des Verbrechens aus einem witzigen und funky Blickwinkel. Mit einer Inszenierung, die reich an Bewegungen und Karikaturen ist, bietet der Regisseur dem Publikum ein urkomisches Spektakel, das Jung und Alt in seinen Bann zieht.