Autorin: Ivan Garcia
Ivan Garcia

IVAN GARCIA

Ivan Garcia ist Web-Editor bei der Zeitung Le Temps und Referendar. Er leitet die Literaturrubrik von Le Regard Libre und schreibt dort regelmäßig.

«Das Neue Evangelium»: Unter der Revolte die Würde

«Das Neue Evangelium»: Unter der Revolte die Würde

INEDIT ARTICLE, Ivan Garcia und Indra Crittin | Anlässlich der ambitionierten virtuellen Ausgabe des Internationalen Filmfestivals und Forums über Menschenrechte stellt der helvetische Regisseur und Filmemacher Milo Rau seinen neuesten Spielfilm im Wettbewerb, «Das neue Evangelium», (wieder) vor. Wie üblich verwischt der Regisseur die Grenzen zwischen dem dokumentarischen Genre und der fiktionalen Erzählung, indem er uns in eine italienische Stadt entführt, in der vor dem Hintergrund der Sozialkritik ein fünftes Evangelium geschrieben wird.
«Ramuz hat uns etwas über unsere Zeit und unseren Zustand zu sagen»

«Ramuz hat uns etwas über unsere Zeit und unseren Zustand zu sagen»

ENTRETIEN LONG FORMAT, Ivan Garcia | In einer früheren Ausgabe beantwortete der Verleger Michel Moret meine Fragen zu seiner Neuausgabe der Werke von Charles Ferdinand Ramuz. Eine fruchtbare Begegnung, die zu weiteren Fragestellungen führte. Fasziniert von Ramuz und seiner Bedeutung innerhalb der Literatur unseres Landes, wollte ich diese Figur zusätzlich beleuchten, indem ich mich an einen Spezialisten für sein Werk wandte. Stéphane Pétermann ist Forschungsleiter am Centre des littératures en Suisse romande und leitet zusammen mit Daniel Maggetti die Reihe «Petite bibliothèque ramuzienne» beim Verlag Editions Zoé. Er ist Autor von zwei akademischen Werken über Ramuz: C. F. Ramuz, sentir vivre et battre le mot (PPUR, 2018) und Ramuz, l'écriture comme absolu (Infolio, 2020). Im Anschluss an die Neuauflage von Adam et Eve in der von ihm mitverwalteten Reihe legt Stéphane Pétermann seine Überlegungen zum Unternehmen der Neuauflage sowie zum «Mythos» Ramuz für die Romandie dar.
«Viceversa Literatur», eine Brücke zwischen den Literaturen der Schweiz

«Viceversa Literatur», eine Brücke zwischen den Literaturen der Schweiz

Innerhalb der Galaxie der Schweizer Kulturzeitschriften ist Viceversa Littérature die Publikation, in der Leserinnen und Leser über wichtige Neuerscheinungen aus allen Teilen des Landes informiert werden. Ausgabe mit dem Titel «Les jeux sont faits» (Die Spiele sind gemacht) veröffentlicht, in der Schriftsteller und Kritiker uns dazu einladen, über freien Willen und Determinismus nachzudenken. Auf die Spiele des Zufalls oder der Existenz, die ein Werk, einen Text, ein Wort oder eine Zeichnung zum Leben erwecken... Möge das Spiel beginnen!