George Millers neuester Film reiht sich in die lange Liste der Kassenschlager seines Regisseurs ein. Doch wie so viele andere Filme wird auch er wahrscheinlich bald rehabilitiert werden. Ein Blick zurück auf die Grundlagen eines Mythos mit einem reichhaltigen Universum.
Die Geschichte eines historischen Individuums zu erzählen, hat das Kino in die Sackgasse des Biopics geführt. Quentin Dupieux« neuer Film »Daaaaaaaalí!" versucht, sich durch seine Originalität von der Masse abzuheben, aber gelingt ihm das wirklich?
In seinem achten Film lässt uns Albert Dupontel in einen politischen Thriller eintauchen, wobei er seine komischen und poetischen Gewohnheiten beibehält. Ein Programm, das eine hohe Wahlbeteiligung verspricht.
Die Biografie eines Diktators, der für Hunderttausende von Todesopfern verantwortlich ist, zu verdrehen, ist ein gewagtes Unterfangen. Umso mehr, wenn man schwarzen Humor und Fantasy miteinander vermischt. Leider vermischen sich die Zutaten nicht.
Pixar setzt seine Produktion von Phantasien im industriellen Maßstab fort, indem er ein neues Konzept aufgreift: eine Stadt, in der Elementarwesen zusammenleben. Der Film ist hinreißend, aber die Erwachsenen langweilen sich schnell.
Das Kino ist in zweifacher Hinsicht eine Lichtkunst. Es formt das Bild, die Bewegung und den Rhythmus. Und es schafft Figuren, um Ideen und Charaktere zu verkörpern, zu unterstreichen und zu konkretisieren. In «A Forgotten Man», dem vierten Film des Schweizers Laurent Nègre, wird dieses Licht historisch, in einer klaren und erhabenen Form.
Der erste Spielfilm des Zürchers Steven Michael Hayes lässt uns in das Drama einer amerikanischen Familie am Rande der Gesellschaft eintauchen. Der Film hätte sich damit begnügen können, ein Erfolg zu sein, aber er geht darüber hinaus.
Empire of Light, das zwischen der Maßlosigkeit von Babylon und dem Porträt von Steven Spielberg durch The Fabelmans eingeklemmt ist, wird kaum die Massen anziehen. Aber seien Sie beruhigt: Sie können auf Sam Mendes' neues Projekt verzichten, wenn Sie seine großen Brüder sehen.
Der neue Film von Delphine Lehericey, der am Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde, entfernt sich vom Drama und bietet uns eine sensible Komödie über Trauer und Wiederaufbau. Gelingt es dem Film, das Gleichgewicht zwischen Lachen und Weinen zu finden?