Volksinitiativen ermöglichen es Schweizer Bürgern, Verfassungsänderungen vorzuschlagen. Trotz der Häufigkeit, mit der sie lanciert werden, sind sie jedoch selten erfolgreich. Sollte die Anzahl der erforderlichen Unterschriften erhöht werden?
José Ortega y Gasset gehört selten zu den am häufigsten zitierten und studierten Philosophen. Dennoch sind seine politischen, sozialen und moralischen Diagnosen nach wie vor aktuell. Porträt eines bedeutenden Denkers des 20. Jahrhunderts.
Das dekoloniale Denken hat die intellektuelle Geschichte des 20. Jahrhunderts tiefgreifend geprägt. Nach Ansicht des senegalesischen Journalisten und Schriftstellers Elgas hat es heute eine inquisitorische und ressentimentgeladene Wendung genommen.
Die Transparenz der Finanzierung von Wahlkampagnen ist ein zentrales Thema für das demokratische Vertrauen. In der Schweiz müssen bei eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen nur Spenden über 15 000 Franken angegeben werden. Sollte diese Schwelle gesenkt werden, wie es insbesondere die Linke fordert?
Während ihrer Amtszeit trat die zentristische Bundesrätin Viola Amherd für eine Annäherung an die NATO ein und sorgte damit für Unmut auf der linken wie auf der rechten Seite. Ihr überraschender Rücktritt aus der Exekutive mischt die Karten neu und lässt die strategische Ausrichtung des Landes in einem instabilen globalen Kontext offen. Debatte zwischen zwei Bundestagsabgeordneten.
Während die Europäische Union eine Zeit der Zweifel durchlebt, sind ihre lange Zeit festgefahrenen Beziehungen zur Schweiz Gegenstand einer Debatte, da im Dezember der Abschluss der Verhandlungen angekündigt wurde. Ein Gespräch mit René Schwok, Experte für europäische Fragen.
Die Siege eines Trump oder eines Milei stellen die europäische Rechte an einen ideologischen Scheideweg. Gerade um den Abwärtstrend, insbesondere den wirtschaftlichen Abwärtstrend, nicht zu bestätigen, ist es dringend notwendig, dass der alte Kontinent stattdessen auf sein eigenes intellektuelles Erbe zurückgreift.
Junge politische Führer werden regelmäßig als Figuren wahrgenommen, die mit der «alten Welt» brechen. Es ist jedoch schwer zu sagen, ob ihre Versprechungen der Erneuerung auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden.
Nayib Bukele, der ab 2019 an der Spitze El Salvadors stehen wird, verfolgt eine schockierende Politik, um die Kriminalität zu senken. Seine Vision von Macht erinnert an einen Klassiker der politischen Philosophie: Thomas Hobbes« »Leviathan".