In der Schweiz gibt es für Regierungsmitglieder keine Amtszeitbeschränkung. Sollte eine Höchstdauer von zwei Legislaturperioden eingeführt werden? Zwei gewählte Vertreter diskutieren diese Frage vor dem Hintergrund der Rivalität zwischen Le Centre und der FDP um einen Sitz.
Im Schatten des Trumpismus gewinnt ein ideologischer Nebel aus Ablehnung der Demokratie und Faszination für die Technologie an Sichtbarkeit. In Die dunklen Lichter entschlüsselt der Politologe Arnaud Miranda diese noch unklare, aber bereits einflussreiche Neoreaktion.
In jedem literarischen Herbst werden die Preise zu einem unumgänglichen Bezugspunkt für die Leser. Aber sind diese Auszeichnungen wirklich eine Garantie für Qualität?
Ende des 19. Jahrhunderts verabschiedete die Dritte Französische Republik unter der Leitung von Jules Ferry mehrere Bildungsreformen. Den Lehrern wurde eine beispiellose staatsbürgerliche und säkulare Aufgabe übertragen.
Aktivisten und Figuren der radikalen Linken marschieren im Namen des Antiimperialismus in Kuba auf, verschließen aber die Augen vor der Realität einer Diktatur, in der es über 1200 politische Gefangene gibt.
In «Afrika gegen die Demokratie» räumt der senegalesische Journalist Ousmane Ndiaye mit einem immer weiter verbreiteten Narrativ auf: dem eines Kontinents, der angeblich mit der Demokratie unvereinbar ist. Eine energische Untersuchung über eine Idee, die zum Alibi der neuen Autoritarismen geworden ist.
Die Atomenergie war lange Zeit wegen ihrer Risiken verschrien, doch nun rückt sie wieder in den Vordergrund, angetrieben von den Herausforderungen des Klimawandels und der Energiesouveränität. Muss die Schweiz wieder in Atomkraftwerke investieren, um ihre Zukunft zu sichern? Eine Debatte zwischen zwei renommierten Professoren.
Der Liberalismus bleibt für viele ein Konzept mit verschwommenen Konturen. In seinem neuen Buch «On Liberalism» versucht Cass Sunstein, ihn zu definieren, und bringt gleichzeitig seine Bewunderung für einige seiner einflussreichsten Figuren zum Ausdruck.
Schuluniformen wurden in der Schweiz nie allgemein eingeführt, während sie in vielen anderen Ländern nach wie vor die Norm sind. Sollte man diesen Schritt wagen, wenn man zwischen dem Wunsch nach einem einheitlichen Erscheinungsbild und dem Wunsch, die Vielfalt zu bewahren, hin- und hergerissen ist?