«Amor und Psyche» von Omar Porras, eine Reise ins Empyreum

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geschrieben von Thierry Fivaz · 10. Juni 2018 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 38 - Thierry Fivaz

Am 27. und 28. März wurde Amour et Psyché im Théâtre du Passage in Neuchâtel aufgeführt. Omar Porras' erste Kreation für das TKM (2017): ein Rückblick auf einen Moment des Staunens.

Es war einmal eine junge Frau namens Psyche. Psyche, die Tochter eines Königs, war so schön und rein, dass ihre unverschämte und unvergleichliche Schönheit den Zorn der Venus, der Göttin der Liebe und der Schönheit, hervorrief. Der Grund für den göttlichen Zorn waren die Reize der jungen Frau. Diese waren so selten und wunderbar, dass sie die Menschen, die sie betrachteten, in den Wahnsinn trieben. Die Männer waren überwältigt und glaubten, dass sie in der jungen Frau eine neue - und sterbliche - Venus sahen. So wurden nach und nach die Altäre der Gottheit verlassen und stattdessen Altäre zu Ehren der Göttin errichtet.

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