Das Drehbuch des Lebens von Woody Allen

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 02. Oktober 2020 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 66 - Loris S. Musumeci

Spezialdossier «Woody Allen»

Es handelt sich nicht um eine beliebige Autobiografie. Der Werdegang des Protagonisten, der sich selbst erzählt, spielt eine Rolle, aber das ist nicht alles. So beeindruckend Woody Allens Filme auch sein mögen, so wenig Spaß macht es, einen 534 Seiten starken Wälzer zu lesen, der weder in Teile noch in Kapitel unterteilt ist. Hier geht es nicht um Erinnerungsarbeit, sondern um Unterhaltung. Der Regisseur schlüpft erneut in das Gewand eines Schriftstellers, um ein Leben zu romantisieren, das ebenso urkomisch wie lächerlich und daher rührend ist. Die Lektüre von Soit en passant bedeutet, eine gute Zeit voller Lachen und Komplizenschaft mit dem Hauptbetroffenen zu verbringen.

Ein Rückblick auf die fröhlich-verrückte und doch ganz normale Kindheit eines kleinen jüdischen Jungen aus New York. Schon als Kind war er mürrisch, menschenfeindlich, aber absolut romantisch und verträumt – sein richtiger Name war Allan Stewart Konigsberg

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