Caspar David Friedrich, dessen Andenken in diesem Jahr gefeiert wird, hob die Natur, das große Ganze, in dem der Mensch nur ein Glied ist, in den Rang eines Gegengewichts zum triumphierenden Rationalismus. Er erweist sich als Denker dieses Antagonismus, der die Grundlage unserer Moderne bildet.
Ich empfinde ein gewisses Unbehagen, wenn ich denke, dass Mozart der klassische Komponist schlechthin ist, im Gegensatz zu den Barockkomponisten oder den Romantikern. Das Wort «klassisch» erinnert an Regelmäßigkeit und Ordnung. Doch Mozarts Musik hat etwas Originelles, Tiefgründiges, Authentisches, das nicht so recht zum Klassizismus passen will. Dieser Artikel, der auf einem Vortrag des Pianisten Jean-François Zygel basiert, beschreibt die subtilen Prozesse, die den Mozartschen Präromantismus erklären.
Es handelt sich nicht um eine beliebige Autobiografie. Der Werdegang des Protagonisten, der sich selbst erzählt, spielt eine Rolle, aber das ist nicht alles. So beeindruckend Woody Allens Filme auch sein mögen, so wenig Spaß macht es, einen 534 Seiten starken Wälzer zu lesen, der weder in Teile noch in Kapitel unterteilt ist. Hier geht es nicht um Erinnerungsarbeit, sondern um Unterhaltung. Der Regisseur schlüpft erneut in das Gewand eines Schriftstellers, um ein Leben zu romantisieren, das ebenso urkomisch wie lächerlich und daher rührend ist. Die Lektüre von Soit en passant bedeutet, eine gute Zeit voller Lachen und Komplizenschaft mit dem Hauptbetroffenen zu verbringen.
Der Mitbegründer der Romantik