«Rebhuhn»: weniger lang und es wäre ein Meisterwerk gewesen!
Les mercredidis du cinéma - Jonas Follonier
In Perdrix vermischen sich Komik und Surrealismus zu einem neuartigen Cocktail. Doch der Geschmack dieses filmischen Gebräus verliert sehr schnell seinen Überraschungseffekt und schläfert eher ein als dass er berauscht. Gemischter Eindruck angesichts des ersten Films von Erwan Le Duc.
Willkommen in einer völlig verrückten, aber urigen Familie. In einem Dorf voller Langeweile, aber auch voller Poesie. Warum eigentlich dieses «aber»? Das ist zweifellos das, was eine exzentrische Touristin (Maud Wyler) denkt, als sie in diesem Haushalt auftaucht, nachdem ihr Auto und ihr Tagebuch – nein, ihr «Korrespondenzheft mit sich selbst» – von einer revolutionären Nudisten-Sekte gestohlen wurden. Der von Swann Arlaud gespielte, alleinstehende Hauptmann wird dem Charme der intriganten, schusseligen Frau erliegen. Dessen Bruder, ein auf Regenwürmer spezialisierter Biologe (Nicolas Maury), misstraut ihr. L
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