Playtime«, das alte Meisterwerk von Jacques Tati, sehen und wiedersehen

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geschrieben von Antoine-Frédéric Bernhard · 09 Juli 2021 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 75 - Antoine Bernhard

Mehr als fünfzig Jahre nach seiner Veröffentlichung glänzt Playtime immer noch durch seine Genialität. Welchen Platz hat der Mensch in der Industriegesellschaft? Das ist wohl die zentrale Frage, die diese burleske Komödie aufwirft, die ihren Regisseur Jacques Tati in den Ruin getrieben hat. Playtime hat nichts gemein mit den rührseligen und fetten Possen, die das französische Kino heute oft produziert. Als Ergebnis einer unvergleichlichen ästhetischen Arbeit verdient dieser Spielfilm seinen Platz unter den größten Filmen der Kinogeschichte. Und wie alle Meisterwerke spricht er auch heute noch zu uns.

Playtime erzählt die Missgeschicke des unangepassten Monsieur Hulot, der sich in einem Paris aus Glas und Beton in Form einer Aneinanderreihung von riesigen Wolkenkratzern und endlosen Parkhäusern verirrt hat. Gleichzeitig wird die Stadt von amerikanischen Touristen besucht, die sich dort wunderbar zu fühlen scheinen.

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Antoine-Frédéric Bernhard
Antoine-Frédéric Bernhard

Antoine-Frédéric Bernhard ist freier Journalist und Philosophiestudent. Er ist stellvertretender Chefredakteur von Le Regard Libre.