Alain Mabanckou: «Ich glaube an das literarische Universum, das einen immer daran erinnert, woher man kommt».»

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 28. Februar 2020 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 59 - Loris S. Musumeci

Im Saal des NH Hotels in Freiburg wurde gelacht. Alain Mabanckou hielt dort einen Vortrag, der weit entfernt von strengen und ernsten Thesen war und den Zuhörern eine unterhaltsame, aber lehrreiche Unterhaltung bot! Er erzählte uns vom Kongo und seiner Kindheit, die er in seinem letzten Roman Les cigognes sont immortelles (Die Störche sind unsterblich) beschreibt. Seine Hauptfigur, der kleine Michel, trauert um den Tod des kommunistischen Präsidenten Ngouabi, und seine Familie wird in eine schmutzige Affäre verwickelt. Ausgehend von dieser autobiografisch geprägten Geschichte lässt uns der Schriftsteller einen einfachen und reichen Stil mit einem kindlichen und zugleich klaren Tonfall genießen.

Alain Mabanckou ist ein Meister der Sprache und des Erzählens, was ihm internationalen Erfolg und zahlreiche Preise eingebracht hat, darunter den Renaudot 2006 für Mémoires de porc-épic (Erinnerungen eines Stachelschweins). Aber er ist auch ein Meister, denn er ist nicht nur ein Meister der Sprache, sondern auch ein Meister der Sprache.

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