In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre mit, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat kommentiert er den neuesten Roman von David Diop.
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In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre mit, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat kommentiert er den neuesten Roman von David Diop.
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Unsere Literaturkritikerin versucht jeden Monat, ein Werk durch ein Kaleidoskop zu ziehen, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Auch wenn die Blitze...
Rousseaus Schriften ebneten zwar den Weg für eine Literatur der intimen Erziehung, prägten aber auch die stereotype Vision des Hauslehrers, die die französische Literaturlandschaft bis zu Stendhal beherrschte.
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Im Zeitalter der Slogans und der flüchtigen Aufmerksamkeit setzt sich der kurze Satz durch. Er ist knallig, schlagkräftig und verkaufsfördernd. Doch es gibt Räume, die sich dagegen wehren. In den Windungen der Literatur holt die Sprache wieder Luft.
Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
Diejenigen, die an Morands schwarze Legende glauben, erinnern sich nur an seinen Antisemitismus, während diejenigen, die an seiner goldenen Legende festhalten, vor allem seinen Kosmopolitismus loben. Die Ausblendung einer dieser beiden Dimensionen seiner Persönlichkeit erweist sich jedoch als vergeblich.
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Auch wenn er sich durch seinen Stock und seine gut sitzenden Anzüge auszeichnet, ist der Dandy auch und vor allem ein Mensch, der sich der intellektuellen Schönheit verschrieben hat. Und in einer konformistischen Welt spielt er mit Stolz mit den Normen und träumt von sich selbst als «der letzte Glanz des Heroismus in den Dekadenzen», wie Baudelaire es ausdrückte. So wäre der literarische Dandyismus ein Aufstand der Eleganz gegen das Triviale. Und in diesem kleinen Spiel der Herausforderung taucht in der Westschweiz eine Figur auf: Florian Eglin. Ein Treffen mit einem literarischen Ästheten mit Pfiff.
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Die Fantasie ist ein fruchtbarer Boden, aus dem die unterschiedlichsten Zweige entspringen. Die Romane von Marie Mangez und Benjamin Stock, die beide zum Beginn des literarischen Herbstes erschienen sind, handeln davon, wie die Fiktion in unser Leben gleitet, und zwar mit ganz gegensätzlichen Verrücktheiten.
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Mit «Ce qu'il reste de tout ça» zeichnet Fanny Desarzens das sanfte und sensible Porträt einer gewöhnlichen Familie in der Westschweiz der Trente Glorieuses.
Fortsetzung und Ende des neuesten Romans des Schweizer Schriftstellers André Durussel, der das ganze Jahr 2024 über als Erstveröffentlichung in Le Regard Libre erschienen ist.
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Laetitia Guinand, Journalistin





Lionel Hort, Jurist
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