Musik Kritik

«Strategie der Verzweiflung», eine sublime Klarsicht

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geschrieben von Jonas Follonier · 13. Februar 2016 · 0 Kommentare

Hubert-Félix Thiéfaine liefert ein Album, in dem geschliffener Rock und dunkle Poesie miteinander verwoben sind. Luzide, ohne der Verzweiflung nachzugeben, erneuert der französische Sänger und Komponist sein Streben nach einer freien, ästhetischen und fulminanten Musik.

Kennen Sie Hubert-Félix Thiéfaine? Der 1948 im französischen Jura geborene Thiéfaine, ein wahrer Schatz des französischen Chansons seiner Generation, kann als absoluter Meister der Verbindung von (manchmal hartem) Rock und französischer Poesie angesehen werden. Zu Beginn dieser Serie über den Reichtum des französischen Chansons widmen wir uns seinem letzten Album, Stratégie de l'inespoir, das 2014 erschienen ist.

Dieses Album ist außergewöhnlich. Vor allem die Musikalität des Albums ist außergewöhnlich. Das von seinem Sohn Lucas arrangierte und co-regierte Werk, das kurz nach seiner Veröffentlichung eine goldene Schallplatte wurde, stützt sich auf Instrumente, die in der Lage sind, das Leben der Menschen zu verändern.

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Jonas Follonier
Jonas Follonier

Bundeshauskorrespondent für «L'Agefi», Singer-Songwriter, Jonas Follonier ist Gründer und Chefredakteur von «Regard Libre».