PSG gegen das Rathaus: Die Hintergründe einer Auseinandersetzung
PSG-Präsident Nasser al-Khelaïfi und der Fußballspieler Neymar Jr. im Parc des Princes, 2017 © Wikimedia
Als ob die durchwachsenen sportlichen Ergebnisse nicht schon genug wären, befindet sich Paris Saint-Germain (PSG) wegen seines Stadions in einem offenen Konflikt mit der Pariser Stadtverwaltung. Nicht nur wegen Geldfragen.
Zwischen dem PSG (Paris Saint-Germain), dem symbolträchtigen Fußballverein von Paris, und dem Bürgermeisteramt der französischen Hauptstadt tobt eine Medienschlacht. Der Verein, der sich im Besitz der Firma Qatar Sports Investments (QSI) befindet, beschwert sich über Druck von Seiten der Stadt, deren Bürgermeisterin die Sozialistin Anne Hidalgo ist, die im letzten Jahr für die Präsidentschaftswahlen kandidierte.
Im Mittelpunkt des Konflikts steht der Parc des Princes. Das 48.000 Zuschauer fassende Stadion gehört der Stadtverwaltung, die es anscheinend nicht verkaufen will. PSG hat bereits 85 Millionen Euro in das Stadion investiert und möchte weitere 500 Millionen Euro in die Modernisierung des Stadions stecken. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Stadion in den Besitz des Stadions übergeht, was nicht der Fall ist.
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