Politik Chronik

Kein «all in» in der KI

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geschrieben von Marianne Grosjean · 27. Juni 2025 · 0 Kommentare

Künstliche Intelligenz ist derzeit einer der wichtigsten Entwicklungsbereiche für einen Staat. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass andere Investitionen nicht vernachlässigt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Folgen zu spüren sind.

50 Milliarden? 200, 330? Wer bietet mehr? Während China, Europa und die USA riesige Summen in die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) investieren, sind die Stimmen, die dem Hype um die Technologie skeptisch gegenüberstehen, unüberhörbar. Dieser emotionale Hype scheint nicht von reiflichen Überlegungen über eine positive Zukunft geleitet zu sein, sondern von der Angst, als Versager dazustehen, wenn wir nicht mit der Moderne Schritt halten. Angst ist ein schlechter Ratgeber: Sie hat uns oft dazu verleitet, alle unsere Eier in einen Korb zu legen - «all in» - und, weil wir wertvolles Know-how aufgegeben haben, die Welt zu verändern.

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Marianne Grosjean
Marianne Grosjean

Marianne Grosjean ist Journalistin. Von 2012 bis 2023 arbeitete sie für die Tribune de Genève.