Kein «all in» in der KI
Die Journalistin Marianne Grosjean, Kolumnistin bei Regard Libre. Zeichnung von Nathanael Schmid
Künstliche Intelligenz ist derzeit einer der wichtigsten Entwicklungsbereiche für einen Staat. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass andere Investitionen nicht vernachlässigt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Folgen zu spüren sind.
50 Milliarden? 200, 330? Wer bietet mehr? Während China, Europa und die USA riesige Summen in die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) investieren, sind die Stimmen, die dem Hype um die Technologie skeptisch gegenüberstehen, unüberhörbar. Dieser emotionale Hype scheint nicht von reiflichen Überlegungen über eine positive Zukunft geleitet zu sein, sondern von der Angst, als Versager dazustehen, wenn wir nicht mit der Moderne Schritt halten. Angst ist ein schlechter Ratgeber: Sie hat uns oft dazu verleitet, alle unsere Eier in einen Korb zu legen - «all in» - und, weil wir wertvolles Know-how aufgegeben haben, die Welt zu verändern.
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