Paul Widmer: «Die Freiheit ist der Grund, warum es die Schweiz gibt».»
L'ex-ambassadeur Paul Widmer a également été chargé de cours en relations internationales à l’Université de Saint-Gall. Photo: Nicolas Brodard pour Le Regard Libre
Mit ihrem feindlichen Territorium musste die Schweiz ein anderes Rezept für ihren Erfolg finden. Also entwickelte sie ein Gegenmodell. In seinem Essay L'identité suisse au défi (Die Schweizer Identität als Herausforderung) untersucht der ehemalige Diplomat Paul Widmer die Zutaten des helvetischen Erfolgs, um ihn besser fortsetzen zu können.
Sich mit Paul Widmer zu unterhalten, ist eine beruhigende Übung. Mit olympischer Ruhe wechselt der ehemalige Diplomat in New York, Washington, Berlin, Zagreb und am Heiligen Stuhl vom Deutschen ins Französische. Im Laufe des Gesprächs merkt man schnell, dass dieser polyglotte Mann über das Thema spricht, das ihn bewegt: die Schweiz. Ihre Vergangenheit und ihre Zukunft. Der Schriftsteller Jean Giono sagte gerne, dass «es darauf ankommt, ein fröhlicher Pessimist zu sein». Widmer ist ein vernünftiger Alarmismus und passt perfekt zu dieser Beschreibung. Wie Elzéard Bouffier, Gionos Held in L'Homme qui plantait des arbres (Der Mann, der Bäume pflanzte), der sich darum bemüht, seine Region durch das Pflanzen von Bäumen wiederzubeleben
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