Die Schwarzen Husaren, Erbauer eines republikanischen Volkes
Albert Bettannier, «Der schwarze Fleck» (Öl auf Leinwand, 1887)
Ende des 19. Jahrhunderts verabschiedete die Dritte Französische Republik unter der Leitung von Jules Ferry mehrere Bildungsreformen. Den Lehrern wurde eine beispiellose staatsbürgerliche und säkulare Aufgabe übertragen.
Die «schwarzen Husaren». Der Ausdruck lässt an eine seltsame Mischung aus preußischem Soldaten und Missionar denken. Er wurde von Charles Péguy geprägt und taucht erstmals auf, als er in *L’Argent* (1913) von seiner Kindheit erzählt: «Unsere jungen Lehrer waren schön wie schwarze Husaren. Schlank, streng, straff gegürtet, ernst und ein wenig zitternd vor ihrer frühreifen, ihrer plötzlichen Allmacht.» Péguy würdigt damit jene Persönlichkeiten, die dazu beigetragen haben, seinen bescheidenen Stand zu überwinden. Über die literarischen Vorstellungen hinaus verkörperten diese Lehrer den sehr realen Anspruch, ein republikanisches Volk zu schaffen.
Hinter diesem Projekt steht ein Mann: Jules Ferry. Mini
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