Mit dem Wokismus wurde der Rückzug auf die eigene Identität zum Zeichen einer Ablehnung der Aufklärung. Ist das immer noch der Fall? Ist das Zusammenkommen von Frauen - oder Männern - nicht eine legitime Forderung, auch wenn sie von den Wokes sehr inkohärent vertreten wird?
Unser Kolumnist Ralph Müller plädiert dafür, dass die «Forschung die Fragen aller vertiefen sollte, anstatt die Ängste von niemandem auszugraben». Was bereits zugelassene Themen wie die inklusive Schrift betrifft, so sollten sie «eher ein Gegenstand der Debatte als ein bloßes Druckmittel» sein.
Le Regard Libre a mené un sondage pour comprendre ce qui motive son équipe entièrement bénévole à s’engager depuis plus de dix ans et cent numéros. Bien que spécifique, notre expérience offre des pistes utiles pour d'autres initiatives.
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen bereiten, abwechselnd zur Feder zu greifen. Der Youtuber Ralph Müller liefert seine bitterböse Analyse eines typischen Zeitphänomens.
Der Freiheitspreis 2024 der Bonny-Stiftung wurde an die «NZZ»-Journalistin Katharina Fontana verliehen. Die Preisverleihung fand am Donnerstag in Bern vor über 650 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur statt.
Die digitale Revolution, von der Entstehung des Fernsehens bis heute, zeichnet sich durch eine immer stärker personalisierte Nutzung der Technologien aus. So sehr, dass das Bewusstsein des Einzelnen, einer gemeinsamen Welt anzugehören, schwinden kann.
Während die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern häufig Schlagzeilen macht, ist die Ungleichheit aufgrund von Größenunterschieden kaum erforscht. Die Beschäftigung mit dieser «Diskriminierung» kann die Absurdität der egalitären Ideologie aufdecken und die meritokratische Erzählung wiederbeleben.
Angeblich ultraliberal, soll diese Zeitschrift auch den «Rechten von Queers» feindlich gegenüberstehen, zumindest laut dem letzten Artikel dieser Professorin der Universität Lausanne und Star des Öko-Aktivismus. Eine Gelegenheit, sich an unsere Werte zu erinnern.
Obwohl Genderfragen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffen, scheinen sie die öffentliche Meinung zu spalten und sich in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatten zu drängen. Es geht dabei um eine zivilisatorische Herausforderung: den Begriff der Wahrheit.