Die Woke-Bewegung unterscheidet sich zwar von einer Religion im eigentlichen Sinne, weist aber auffallende Ähnlichkeiten mit der Religion auf, insbesondere mit den protestantischen Erweckungen in den USA. Das ist zumindest die Meinung des Historikers Olivier Moos, der einen Essay über dieses Phänomen verfasst hat.
Der Diskurs um das Heilige kehrt allmählich wieder in den Vordergrund zurück, sowohl bei jungen Menschen in sozialen Netzwerken als auch in der politisch-medialen Welt. Eine Rückkehr, die eher instrumentell als spirituell ist. Analyse
Die Zahl der Menschen ohne Religionszugehörigkeit ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Eine Lücke, die offenbar durch andere Arten der Beziehung zum Heiligen gefüllt wird.
Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war von mindestens zwei großen Ereignissen geprägt: dem massiven Rückgang der traditionellen religiösen Praxis und dem Aufkommen der Konsumgesellschaft. Eines hat sich jedoch nicht geändert: die menschliche Natur.
Die Schweizer sind immer weniger gläubig... Zumindest auf dem Papier, denn es könnte durchaus sein, dass das Bedürfnis nach Transzendenz eine Unbeständigkeit der menschlichen Erfahrung ist. Unser Dossier
Le dernier essai de Raphaël Gaillard, «L’Homme augmenté», offre une approche sérieuse de l’IA, reconnaissant à la fois ses risques et ses opportunités.
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen bereiten, abwechselnd zur Feder zu greifen. Der Schriftsteller Quentin Mouron erkundet in seiner Kolumne mit gewohnter Schärfe ein aktuelles Thema.
Kosteneinsparung, Zusammenarbeit, Ablenkung - Open Spaces spalten die Meinungen bis in unsere Redaktion.
In Frankreich hat die Ernennung von Gabriel Attal zum Premierminister zu homophoben Bemerkungen von LGBT-Aktivisten geführt. Sie seien antiuniversalistisch und illiberal und könnten es nicht tolerieren, wenn ein «Mitglied der Gemeinschaft» andere Ideen oder Einstellungen habe als sie selbst.