Rubrik: Kino
Wie «Der Geschmack der Anderen» zum Klassiker wurde
LONG FORMAT ARTIKEL, Lauriane Pipoz | 21 Jahre nach seinem Erscheinen entdecke ich "Der Geschmack der Anderen", den großen Klassiker des erfolgreichen Duos Jean-Pierre Bacri und Agnès Jaoui. Viele von Ihnen haben sich bereits ihre Meinung zu diesem Meisterwerk gebildet. Ich erlaube mir daher, die Diskussion ein wenig zu eröffnen, indem ich Ihnen von den Gründen erzähle, die diese dramatische Komödie, die eine Mischung aus freizügiger Drogendealerin, desillusioniertem Ex-Polizisten und von Druckerzeugnissen besessener Bourgeoise zu einem unwiderstehlichen und einzigartigen Film machen.
Eine «Rosa Wolke», die uns an einen bestimmten Virus denken lässt
«Le couple nous renvoie en pleine figure l’incompatibilité intrinsèque qu’il y a entre les êtres et les miracles qui peuvent y survenir, comme des fleurs surgissant d’entre les pierres d’un désert.» «The Pink Cloud», condensé par JonasFollonier
«Dear Future Children»: Rendezvous mit der nächsten (De-)Regelung
Interview mit dem Filmemacher Franz Böhm
«Bernadette a disparu», Kurs auf die Antarktis
«Bernadette a disparu»: une ode à l'amour mère-fille
Ein erschütternder Herr Sim
Jean-Pierre Bacri spielt 2015 in einer Verfilmung des Erfolgsromans von Jonathan Coe La Vie très privée de M. Sim. Der Film zeichnet die Reise eines sozial völlig unangepassten Mittfünfzigers durch Frankreich nach. Monsieur Sim versucht dort so gut es geht, einen Sinn in seinem Leben zu finden und wird dabei mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick nicht die berauschendste für einen Film zu sein scheint, wirkt in der Gestalt unserer berühmten französischen Filmfigur die Magie.
Mit «Mindhunter» zu den Quellen krimineller Geister»
«Mindhunter»: Die Entstehung des Profiling beim FBI
«Coronation»: Der Preis für Größe und Stolz
«Coronation»: Vom Land des Coronavirus zur Krönung der chinesischen Antwort auf die Pandemie. Ai Weiwei über die Eindämmung der Pandemie in Wuhan.
«Die Dinge, die man sagt, die Dinge, die man tut»: Wenn Lyrik und Sehnsucht miteinander verschmelzen
Der frisch mit dem Hörerpreis von «Le Masque et la Plume» gekrönte und in fast allen Kategorien der 46. César-Zeremonie 2021 nominierte Film «Les choses qu'on dit, les choses qu'on fait», geschrieben und inszeniert von Emmanuel Mouret, hat sich angesichts der Coronavirus-Krise nicht unterkriegen lassen. Als sanfter und bescheidener Film bringt er frischen Wind in eine Zeit, in der man noch ohne Maske begehren und lieben konnte.