Ihr neuester Film lässt uns in den kreativen Prozess des berühmten «Bolero» von Maurice Ravel eintauchen. Leider degradiert sie Misia Sert, die auch die Königin von Paris genannt wird, zur bloßen Muse. Eine enttäuschende Darstellung, die das Biopic trübt.
«Civil War», die dystopische Erzählung eines modernen Bürgerkriegs, wurde als eine Analyse der zeitgenössischen Brüche in den USA angekündigt. Doch seine Botschaft liegt weit jenseits des politisch-medialen Rauschens und der aktuellen amerikanischen Obsessionen.
Der vorherige Film des großen Scorcese, «The Irishman», war nicht in die Kinos gekommen. Sein neues Werk, eine Adaption des Buches «The American Note», das von einem schrecklichen Teil der amerikanischen Geschichte erzählt, kann auf der großen Leinwand betrachtet werden. Und was für eine Anmut!
In seinem achten Film lässt uns Albert Dupontel in einen politischen Thriller eintauchen, wobei er seine komischen und poetischen Gewohnheiten beibehält. Ein Programm, das eine hohe Wahlbeteiligung verspricht.
Während «Prozessfilme» wieder auf dem Vormarsch zu sein scheinen, setzt Cédric Kahn auf die Karte der Radikalität und liefert einen soliden, brillanten und witzigen Film über die französische Justizmaschinerie Mitte der 1970er Jahre.
Die Biografie eines Diktators, der für Hunderttausende von Todesopfern verantwortlich ist, zu verdrehen, ist ein gewagtes Unterfangen. Umso mehr, wenn man schwarzen Humor und Fantasy miteinander vermischt. Leider vermischen sich die Zutaten nicht.
Als Eiichirō Oda, der Autor des meistverkauften Mangas der Geschichte, die geplante Verfilmung seines Werkes in...
Bester Film im internationalen Wettbewerb des Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFF) und, ganz nebenbei, Grand Prix de la Critique, der...
Nanni Morettis fünfzehnter Spielfilm, «In eine strahlende Zukunft», fungiert als Testament. Unter dem falschen Deckmantel einer Komödie entpuppt sich der Film als mühsame Filmlektion. Aber kann man Moretti vorwerfen, dass er Moretti macht?