Joseph ist früh aufgestanden, weil er seine Großeltern, die ihm sehr wichtig sind, wiedersehen wird. Auf seinem Weg durch das Dorf trifft er auf einige Dorfbewohner, die ihm früher so feindlich gesinnt waren. Alle zeigen ihm ihren Respekt und ihre Sympathie und alle erinnern sich an Marguerite und Aimé. Seine Großmutter begrüßt ihn so, wie er anfangs vom Dorf begrüßt werden wollte. Sie sprechen über Worte und Bücher.
In «Faire paysan» will der Waadtländer Blaise Hofmann die Kluft verstehen, die sich immer mehr zwischen der Stadtbevölkerung und den Landwirten auftut.
Bret Easton Ellis, der in seinem Heimatland verpönt ist und in der französischsprachigen Welt gefeiert wird, kehrt zu Beginn des Jahres mit einem neuen Roman zurück, seinem siebten. Keine Überraschung: Es geht immer noch um desillusionierte Jugendliche, Gewalt, Drogen und die Langeweile der Bourgeoisie. Eine Erneuerung, wirklich?
Mit radikal unterschiedlichen Konstruktionen und Horizonten bemächtigen sich zwei Romane, die in diesem Winterherbst erschienen sind, der Erinnerung, um daraus eine halluzinatorische Expedition oder eine Wachträumerei zu machen. Aufbruch in die gedehnte Zeit.
Joseph ist wieder bei seiner Familie. Ihm gelingt alles. Er arbeitet, er liebt und wird geliebt. Am Ende eines Erntetages und nach einem feuchtfröhlichen Abend kehrt Joseph zu Agathe zurück, wo eine Überraschung auf ihn wartet. Es ist Leila. Sie bietet ihm an, mit ihr das Dorf zu verlassen...
Zwischen Humor und Zärtlichkeit gelingt Peter Stamm ein einzigartiger, intensiv menschlicher Roman, der von der Erinnerung an die Liebe und der Sorge um das Leben in einer sich zu schnell wandelnden Welt geprägt ist.
Hope Jahren macht in dieser autobiografischen Erzählung eine wahre Liebeserklärung an die Wissenschaft und an Bäume, die laut der New York Times die «Präzision eines Dichters und die Vorstellungskraft eines Wissenschaftlers» hat.
Der junge Romain d'Astéries ist frisch aus der Form des «Instituts» geschlüpft und bereitet sich auf seinen ersten Schultag vor, den Geist voller bahnbrechender pädagogischer Konzepte, die er nur darauf wartet, anzuwenden. Wenn ein Bug alles auf den Kopf stellt.
Soziale Kluft und Desillusionierung: Die schweigende Mehrheit und die Pariser Elite verstehen sich nicht mehr. In der Mitte des Geschehens steht ein Politiker, der Versprechungen macht, die Massen erhitzt und bezaubert. Eine kraftvolle Kritik am Populismus und sogar an der Demokratie.