Rubrik: Philosophie
Isabelles Sicht der Dinge: Freundlichkeit

Isabelles Sicht der Dinge: Freundlichkeit

Weihnachten, sein Zauber, seine Familienessen... und die entsprechenden Hollywood-Produktionen. Alles ist dabei: eine etwas kitschige Handlung, gute Gefühle und ein vorhersehbares Happy End. Kurz gesagt: ein «netter» Film. Ja, aber was ist damit gemeint? Erster Gedanke aus dem Jahr 2023.

Es kann keine Lüge geben, wenn es keine Wahrheit gibt

Es mag wie eine banale Phrase klingen, nach dem Motto «Es gibt keine Hitze ohne Kälte», aber der Hinweis darauf, dass es keine Lüge ohne Wahrheit gibt, hat den Vorteil, eine Tatsache auf den Tisch zu bringen, die heute in einigen intellektuellen Sphären zu sehr in Vergessenheit geraten ist: Es gibt die Wahrheit.
Isabelles Blick: Demütigung

Isabelles Blick: Demütigung

Im Juni rief Macron dazu auf, «Russland nicht zu erniedrigen», was als Aufforderung verstanden wurde, Putin nicht zu erniedrigen. Das Netz war voll von beleidigten und sarkastischen Reaktionen. Der Grund für diese Art von Rachsucht liegt im Konzept der Demütigung.
Ein Europa, das seine Wurzeln immer wieder in Frage stellt

Ein Europa, das seine Wurzeln immer wieder in Frage stellt

Was wäre, wenn Europa in dem in der Renaissance entstandenen Antagonismus zwischen der christlichen und der wissenschaftlichen Weltanschauung bestünde? Dieser Gegensatz war in den verschiedenen Epochen immer in unterschiedlicher Form präsent. Heute wird er auf einer neuen Ebene ausgetragen: Einige behaupten, dass eine materialistische Weltanschauung angesichts der heutigen physikalischen Theorien nicht mehr möglich sei.
Die Grenze als Voraussetzung für Pluralität

Die Grenze als Voraussetzung für Pluralität

Die Grenze, die in den letzten sechzig Jahrzehnten in den westlichen Ländern zunehmend verpönt war, kehrt in diese Länder zurück. Die Rede von einer Welt ohne Grenzen ist aus mehreren Gründen nicht mehr so verlockend. Die russische Invasion in der Ukraine zeigt eindrücklich, dass es absurd ist, von Unabhängigkeit ohne Territorium zu sprechen. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Idee eines vereinten Europas angesichts der zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit (Krieg, Terrorismus, Einwanderung ...) die Anerkennung seiner Außengrenzen als Verlängerung der Binnengrenzen der Länder, aus denen es sich zusammensetzt, voraussetzt. Grenzen sind die Markierungen der Geschichte eines Landes: Sie definieren nicht nur die geografischen, sondern auch die kulturellen Konturen des Landes. Dies ist zumindest der Gedanke, den man aus Régis Debrays "Lob der Grenzen" ziehen kann.