Rubrik: Philosophie
Kurs auf schwarzafrikanisches Denken

Kurs auf schwarzafrikanisches Denken

Die Schriften über die schwarzafrikanische Philosophie beschäftigen sich vor allem mit der Analyse, inwieweit es sie gibt. Dabei handelt es sich um eine komplexe und endlose Debatte. Daher fanden wir es interessanter, einige typische Elemente dieses Denkens herauszuarbeiten. So können wir den gordischen Knoten durchschlagen und uns auf das Wesentliche konzentrieren: Philosophie oder nicht, was zeichnet das Denken der Schwarzafrikaner aus und wie hat es der Menschheit etwas gebracht?
Ist soziale Gerechtigkeit eine Gerechtigkeit?

Ist soziale Gerechtigkeit eine Gerechtigkeit?

Im vergangenen Mai hat unsere derzeitige Präsidentin Simonetta Sommaruga in einer Rede per Videokonferenz, in der es um die Finanzierung der Entwicklung armer Länder ging, ihr Projekt einer globalen Gesellschaft verteidigt: weniger ungleich, nachhaltiger und besser in der Lage, die Herausforderungen zu meistern, die der gesellschaftliche Wandel mit sich bringt, darunter auch die aktuelle Pandemie und der Klimawandel. Diese banale Rede hat mich jedoch beeindruckt, weil sie auch den Wunsch äußerte, dass die Welt von morgen ... gerechter sein sollte. Damit meinte die sozialdemokratische Bundesrätin nicht wirklich Gerechtigkeit, sondern soziale Gerechtigkeit. Was ist das für ein Begriff, der uns so oft begegnet? Kann er etwas mit traditioneller Gerechtigkeit zu tun haben?
George Steiner: Das Denken und der Mensch

George Steiner: Das Denken und der Mensch

Der große Intellektuelle George Steiner starb im Februar dieses Jahres. Mit ihm verbrannte eine ganze Bibliothek. Glücklicherweise blieb nicht nur Asche zurück, sondern auch eine Reihe wichtiger Werke, gehaltvolle Gespräche - und für immer veränderte Gemüter.
«99 Francs»: Ein Roman, der mehr Kunderianer ist, als er scheint

«99 Francs»: Ein Roman, der mehr Kunderianer ist, als er scheint

D’après le sociologue Michel Maffesoli, qui s’est exprimé dans l’émission «Face à l’info» du 9 mars dernier, nous nous trouvons au carrefour de deux époques; à un temps de la quantité sommes-nous peut-être en train de revenir à un temps de la qualité. Si tel est le cas, peut-être le XXIe siècle sera-t-il celui du roman, qui lui seul est capable d’exprimer les vérités non quantifiables. A de maints égards, et sans doute de façon surprenante, «99 francs», le roman de Frédéric Beigbeder dénonçant la tyrannie de la publicité et qui inaugure la trilogie mettant en scène Octave Parango, peut se lire selon cette conception-là du roman – celle Milan Kundera.
Jean Birnbaum: «Der Islamismus wächst auf dem Leichnam der Linken und des Progressivismus».»

Jean Birnbaum: «Der Islamismus wächst auf dem Leichnam der Linken und des Progressivismus».»

Son esprit fuse. Si vous posez une question à Jean Birnbaum, attendez-vous à ce qu’il déballe phrase sur phrase, référence sur référence. Il vous emmène dans des recoins que votre réflexion n’a encore jamais explorés. Voilà un homme intelligent et honnête, qui a l’audace d’aller chercher dans nos faiblesses les sources où repuiser nos forces. Ces faiblesses, il les révèle et les analyse dans «La Religion des Faibles. Ce que le djihadisme dit de nous», qu’il publie après son succès en librairie «Un Silence religieux – La gauche face au djihadisme». Jean Birnbaum est journaliste au Monde. Il y dirige la rubrique littéraire, «Le Monde des Livres».