Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 behalten 90% der Menschen ihr Telefon im Auge, wenn sie fernsehen. Dies veranlasst Drehbuchautoren, sich eher auf den gesprochenen Text als auf das Bild zu konzentrieren.
Der Nachrichtenkanal drängt den BBC News Channel hinsichtlich der durchschnittlichen Einschaltquoten in Grossbritannien vor sich her und fungiert als Sprachrohr des Red-Wall-Englands in einem Klima des wachsenden Misstrauens gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Während sich Bern anschickt, die sozialen Netzwerke zu regulieren, rücken Desinformation und Hassreden wieder in den Mittelpunkt der Frage nach dem öffentlichen Informationsdienst. Einige wollen einen strengeren Rahmen, doch die digitale Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Diesen Monat möchte ich Ihnen den Gegenpol zu meiner letzten Kolumne bieten, in der ich in der künstlichen Intelligenz eine Gefahr für das Kino sah, und Sie einladen, eine Serie wiederzuentdecken, in der die KI ausnahmsweise einmal die richtige Rolle spielt.
Der afroamerikanische Linguist John McWhorter sieht im zeitgenössischen Antirassismus einen Verrat am universalistischen Ideal Martin Luther Kings und eine Ideologie, die Weisse als Unterdrücker bezeichnet und Schwarze zu unfähigen Wesen degradiert.
Ist ein politisches System, das auf individueller Freiheit beruht, erstrebenswert? Platon sah schon vor 2500 Jahren in der Demokratie eine chaotische politische Organisation, die zu Unordnung und schliesslich zur Tyrannei führt.
Die provenzalische Verwurzelung von Charles Maurras, einem bedeutenden Kritiker der parlamentarischen Demokratie, sowie sein «organisatorischer Empirismus» nährten seinen Protest gegen das republikanische Regime im Namen der lebendigen Gemeinschaften.
Liberale haben Formen unbegrenzter Macht, ob monarchisch, revolutionär oder demokratisch, immer misstrauisch beäugt. Diese Autoren waren die energischsten Befürworter einer strikten Begrenzung der Macht, unabhängig davon, wer sie innehat oder wie sie organisiert ist.
Seit 1970 bemühte sich ein gemässigter Maskulinismus darum, die Wunden des Mannseins zu verstehen und zu heilen. Heute ist er von einem entfesselten und frauenfeindlichen Ultramaskulinismus verdrängt worden. Ein Rückblick auf den grossen Umschwung der letzten Jahre.