Dieses Thema ist ein Auszug aus dem Fotoprojekt von Nicolas Brodard «De la représentation des Alpes en Suisse». Dieses demnächst erscheinende Buch untersucht die auf der Alpenlandschaft basierende visuelle Identität der Schweiz.
Im Gegensatz zu Eugène Rambert oder Maurice Chappaz hat sich Charles Ferdinand Ramuz nie auf die hohen Straßen gewagt. Getreu einer althergebrachten Auffassung von den Bergen als einem Ort, den man meiden sollte, beschreibt der Waadtländer sie in all ihrer Fremdheit.
Im 18. Jahrhundert waren die Alpen nicht mehr nur ein Hindernis oder eine Kulisse, sondern wurden zu einem echten europäischen Mythos. Laut Professor Claude Reichler bildet die Literatur die Grundlage für diese Wiederentdeckung, bei der die Berge einen Zufluchtsort vor den modernen Umwälzungen verkörpern.
In seinem neuesten Roman greift der französische Autor Alexandre Duyck eine helvetische Begebenheit auf, um eine universelle Erzählung über Familie und Trauer zu weben.
In ihrem ersten Spielfilm taucht Carmen Jaquier in die Höhen der Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Ein militantes Coming-of-Age, das die jugendliche Emanzipation in einer Gesellschaft hervorhebt, die durch eine feste katholische Praxis betäubt ist.
Wer im Hochgebirge unterwegs ist, vergisst «sein Bedauern, seine Pläne und seine Ambitionen». Sylvain Tesson überquerte die Alpen auf Skiern und widmete ihnen sein letztes Buch, «Blanc». Er erzählt von einer Reise, auf der er zwischen körperlicher Anstrengung und innerer Einkehr balanciert. Treffen in Arolla (VS), während des ersten Schnees.
Galel, der erste Roman von Fanny Desarzens, nimmt uns mit in den wunderbaren, aber gefährlichen Alltag von drei Bergbewohnern, die sich auf dem Weg nach oben befinden:...
Nevé, das ist der ewige Schnee, der auf den Gipfeln unserer Berge zu finden ist. Wir stellen sie uns superschön vor...