Von der Kritik geächtet und vom Publikum verdrängt, illuminiert Francis Ford Coppolas zivilisatorisches Fresko die ethischen und ästhetischen Dilemmas der westlichen Kultur.
Est-ce qu’un documentaire implique une plus grande responsabilité de son réalisateur face à la réalité qu’une œuvre de fiction? Oui, sans aucun doute – c’est du moins le postulat que je défends au sortir du festival international du film alpin des Diablerets.
Kurz vor dem Jahreswechsel hat das Schweizer Radio und Fernsehen (RTS) mit einer in Zusammenarbeit mit Netflix produzierten historischen Serie das Silberbesteck und den Kristall hervorgeholt. Zwar ist dieses prunkvolle Werk auch gewagt, aber es fehlt ihm, verschwenderisch zu sein.
«Leni Riefenstahl», der x-te Dokumentarfilm über die deutsche Regisseurin, untersucht, was eine so brillante Künstlerin dazu gebracht haben könnte, ihr Talent in den Dienst des Nazi-Regimes zu stellen.
Simon Buisson, der bereits für seine Serie Stalk, in der es um Cybermobbing geht, ausgezeichnet wurde, hat einen Spielfilm zum selben Thema gedreht - und dabei eine breitere Reflexion über die ultravernetzte Gesellschaft eingeführt, in der die Privatsphäre immer mehr verschwindet, bis sie gar nicht mehr vorhanden ist.
Die achtzigjährige Regisseurin Margarethe von Trotta, eine Figur des neuen deutschen Kinos, hat ein schonungsloses und eindringliches Biopic über die Beziehung zwischen zwei weiteren wichtigen Protagonisten der deutschsprachigen Literaturwelt des 20. Jahrhunderts geschrieben: Ingeborg Bachmann und Max Frisch.
Der erste Film unter der Regie von Zoe Kravitz, ein Psychothriller, ist eine scharfe Anklage gegen die «toxische Männlichkeit» von Milliardären. Der Film erinnert an Jordan Peeles Erstlingswerk, in dem er sich des Genres bediente, um den Rassismus anzugreifen.
Bruno Dumont ist mit nichts Geringerem als einer Neuinterpretation des Star-Wars-Mythos auf die Leinwand zurückgekehrt. Sein Film hat Publikum und Presse gespalten. Zu Recht.
Christophe Honorés neuester Film bringt Schauspieler zusammen, die ihre eigenen Rollen spielen. Der Film ist witzig, poetisch, intelligent und bewegend. Marcello Mio« ist ein universeller Film, der ihre Identität hinterfragt.