Die Wahlschlussfolgerungen für 2024, die durch die Wahl von Donald Trump in den USA geprägt wurden, beruhen immer noch weitgehend auf «identitätsbezogenen» Kategorien. Dieser keineswegs harmlose Ansatz beeinflusst die Wahrnehmung der Gesellschaft und reduziert die Meinungsvielfalt.
DER AMERIKANISCHE TRAUM NACH DER PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL (4/4). Diese Artikelserie soll einige Lehren aus der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten aufzeigen.
Seit der Welle, die Donald Trump an die Macht gebracht hat, und insbesondere seit seiner Anfechtung des Wahlergebnisses von 2016, scheint es um die amerikanische Demokratie immer schlechter bestellt zu sein. Die Konservativen geben sich damit keineswegs zufrieden, sondern sind bereit, noch weiter zu gehen.
Die wachsende Popularität «populistischer» Politiker in der westlichen Welt verweist auf eine alte, aber immer noch aktuelle Kluft zwischen Elite und Volk. Dies wirft tief greifende Fragen darüber auf, was die Demokratie sein sollte. Gérard Araud, Chantal Delsol und David Goodhart helfen uns dabei.
Les bouquins du mardi – Ivan Garcia Giacomo Papi décrit avec minutie les travers des populismes actuels dans Le recensement des...
ARTICLE LONG FORMAT, Jean-David Ponci | On considère habituellement qu’avec Obama, les Etats-Unis commencent à renoncer à leur rôle de gendarmes du monde. Ce mouvement s’accélère avec Trump, dont le slogan «America First» sonne le repli des USA sur eux-mêmes. Toutefois, c’est curieusement à la fin du mandat de Trump qu’un nouveau pouvoir mondial, toujours en mains américaines, fait montre de sa puissance. Les GAFAM, acronyme pour les grandes entreprises Google, Apple, Facebook, Amazon et Microsoft, censurent certains contenus pour des raisons politiques, révélant aux yeux du monde, scandalisé, qu’ils ne sont pas que des fournisseurs de service. Cette situation historique est propice à une réflexion sur les conditions à fournir pour garantir la liberté d’expression sur le Net. Analyse.
HUMORBILD, Antoine Bernhard | Ab 2016 machte fast die gesamte Presse Trump zu ihrem neuen Sündenbock. Man erklärte gebetsmühlenartig, er habe die US-Wahlen «gestohlen», er sei illegitim und die USA würden durch ihn in die dunkelste Zeit ihrer Geschichte eintreten. Vier Jahre später hat sich die Situation kaum verändert: Der totale Antitrumpismus ist die einzige politisch korrekte Meinung. Jede Infragestellung des Mehrheitsdiskurses wird verachtet und sofort mit Rechtsextremismus oder Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht. Es ist an der Zeit, dass wir uns von dieser Bequemlichkeit verabschieden.
LONG FORMAT ARTIKEL, Clément Guntern | Zu Beginn des neuen Jahrhunderts beginnt sich allmählich eine neue Situation zu etablieren: Der Autoritarismus hat weltweit an Macht gewonnen und die Staaten, die ihn für sich beanspruchen, treten immer brutaler auf. Russland und China verschärfen die Tonlage und drohen jedem mit Vergeltung, der die Lage der demokratischen Grundsätze und der Menschenrechte in ihrem Land kritisiert. Während die Eskalation mit Russland maßvoll bleibt, wird China unruhig, schimpft und sanktioniert. Derzeit begehen diese Staaten vor allem auf ihrem eigenen Territorium immer mehr Verbrechen, aber für Mächte mit globalen Ambitionen ist zu befürchten, dass dies ein exportierbares Modell der Staatsführung sein könnte. Die demokratischen Grundsätze sind nun direkt bedroht. Daher müssen demokratische Staaten autoritären Kräften eine entschlossene Antwort entgegensetzen, die jedoch die Tür für eine Zusammenarbeit offen lässt.
LONG FORMAT ARTIKEL, Clément Guntern | Jetzt, da sich Donald Trumps Amtszeit dem Ende zuneigt, stellt sich die Frage: Was wird er der Geschichte seines Landes als Erbe hinterlassen? Seine Persönlichkeit und seine politischen Handlungen mögen schockiert oder beeindruckt haben, aber er setzt einen Trend fort, der schon seit langem besteht: die nationale Uneinigkeit und den internationalen Niedergang der USA.