Mittwochs im Kino - Loris S. Musumeci
Von Baghdad nach London. Von London nach Baghdad. Zwei Städte, die durch das Exil einer Gruppe von Irakern miteinander verbunden sind. Exiliert wegen ihrer Fehler. Sie sind Kommunisten, eine geschiedene Architektin und ein junger homosexueller Informatiker. Das kommt bei ihnen nicht gut an, schon gar nicht unter der Diktatur von Saddam Hussein. Im Exil vereint, im Café Abu Nawal vereint. Ein Ort, an dem sich Iraker, Engländer und alle Arten von Menschen treffen. Ein Ort der Toleranz und der Vielfalt. In einer Atmosphäre von dolce vita im orientalischen Stil, zwischen Nostalgie, typischen Gerichten und Musik von dort. Doch der Fanatismus macht alles kaputt. Im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Sinne.






