Die französische Essayistin Mathilde Berger-Perrin, Autorin des Buches «Ayn Rand, l'égoïsme comme héroïsme», hält die Marktwirtschaft für den besten Freund der Frauen. Sie fordert sie auf, weniger vom Staat zu erwarten.
Unter den verschiedenen Formen des Feminismus lassen sich zwei Hauptströmungen ausmachen. Die Universalisten, wie Elisabeth Badinter, sind der Meinung, dass Frauen die gleichen individuellen Rechte wie Männer haben sollten. Die anderen, die einem jüngeren Narrativ treu bleiben, freunden sich im Namen des Kommunitarismus mit den Islamisten an - und belassen es nicht bei diesem Paradoxon.
Anouck Saugy, Präsidentin der FDP-Frauen des Kantons Waadt, weigerte sich, an dem feministischen Streik im Juni teilzunehmen. Diese Bewegung, die einst für eine gemeinsame Sache vereint war, ist ihrer Meinung nach zu einer spaltenden Kraft geworden.
Fast jede Woche berichtet eine auflagenstarke Zeitung oder ein Radio- oder Fernsehsender mit hoher Einschaltquote über sexuellen Missbrauch, Entführung oder Fremdplatzierung eines Kindes. Was ist der Haken? Es werden nur Fälle behandelt, die den Schmerz der Mutter in sich tragen. Schockierend.
Der erste Film unter der Regie von Zoe Kravitz, ein Psychothriller, ist eine scharfe Anklage gegen die «toxische Männlichkeit» von Milliardären. Der Film erinnert an Jordan Peeles Erstlingswerk, in dem er sich des Genres bediente, um den Rassismus anzugreifen.
Sie hatte ihre Zunge nicht in der Tasche. Als Anwältin, Abgeordnete und Schriftstellerin hatte Gisèle Halimi Ämter inne, die eine Stimme erforderten. Ihre Robe als Anwältin war jedoch diejenige, die ihr die größte Reichweite verschaffte. Rückblick auf einen Werdegang, der viele inspirieren sollte.
Mit ihrem Essay «Feminicene» bringt Vera Nikolski frischen Wind in ein Thema, das von ideologischen Gegensätzen geprägt ist. Das Buch befasst sich mit dem eigentlichen Grund für die positive Entwicklung der Stellung der Frau: die industrielle Revolution.
Der neue Feminismus traut der Frau nicht mehr zu, sich durchzusetzen und erfolgreich zu verhandeln. Er behandelt Frauen wie Kinder, obwohl genau das Gegenteil der Fall sein sollte.
Die Veranstaltung «Fair lesen» in der Deutschschweiz beleuchtet die Stellung der Frauen im Literaturbetrieb. Das Symposium, das von der öffentlichen Hand stark unterstützt wird, fordert unter anderem Quotenregelungen.