L’école d’aujourd’hui, sous la férule des sciences de l’éducation, erre au hasard. Comme une poule sans tête, elle se précipite au gré des modes et des courants intellectuels. Pour la sauver, il est urgent de répondre à la question des finalités de l’éducation.
Wenn man seine Überzeugungen als Wissen präsentiert, findet man sich sehr schnell dabei wieder, die Fakten zu leugnen. Wenn man zugunsten eines interpretativen Ansatzes auf die Widerlegbarkeit verzichtet, gerät man an den Rand des Absurden, wie die Hervorhebung schwangerer Männer durch die Familienplanung.
Im vergangenen Mai hat unsere derzeitige Präsidentin Simonetta Sommaruga in einer Rede per Videokonferenz, in der es um die Finanzierung der Entwicklung armer Länder ging, ihr Projekt einer globalen Gesellschaft verteidigt: weniger ungleich, nachhaltiger und besser in der Lage, die Herausforderungen zu meistern, die der gesellschaftliche Wandel mit sich bringt, darunter auch die aktuelle Pandemie und der Klimawandel. Diese banale Rede hat mich jedoch beeindruckt, weil sie auch den Wunsch äußerte, dass die Welt von morgen ... gerechter sein sollte. Damit meinte die sozialdemokratische Bundesrätin nicht wirklich Gerechtigkeit, sondern soziale Gerechtigkeit. Was ist das für ein Begriff, der uns so oft begegnet? Kann er etwas mit traditioneller Gerechtigkeit zu tun haben?
Olivier Rey ist Mathematiker und Philosoph