LONG FORMAT ARTIKEL, Antoine Bernhard | Während des Massakers von «Charlie Hebdo» und des jüngsten Anschlags in Conflans-Sainte-Honorine hat ein Thema die politische und mediale Bühne, vor allem in Frankreich, erobert: das «Recht auf Blasphemie». Die Befürworter berufen sich auf dieses Recht im Namen des Laizismus und der Meinungsfreiheit, die Islamisten machen es zu einem weiteren Grund, Frankreich und den Westen zu hassen. Die Formel ist wirksam. Aber wie steht es um ihre Relevanz?
In diesem Roman wird viel Wert auf die Verwendung von Parodie und Groteske gelegt, indem u. a. Stereotypen oder Klischees, von denen unsere kollektive Vorstellungswelt nur so wimmelt, vergrößert werden.