La moto et ce qu'elle seule permet
Hommage an die Bahnhofsliteratur
Un roman-monument sur le thème de l'éternel retour.
Laut dem Soziologen Michel Maffesoli, der am 9. März in der Sendung «Face à l'info» sprach, befinden wir uns an der Kreuzung zweier Epochen; vielleicht kehren wir von einer Zeit der Quantität zu einer Zeit der Qualität zurück. Wenn dies der Fall ist, wird das 21. Jahrhundert vielleicht das Jahrhundert des Romans sein, da nur er in der Lage ist, nicht quantifizierbare Wahrheiten auszudrücken. Frédéric Beigbeders Roman «99 francs», der die Tyrannei der Werbung anprangert und die Trilogie um Octave Parango einleitet, lässt sich in vielerlei Hinsicht - und vielleicht überraschend - nach dieser Auffassung von Roman lesen, nämlich der von Milan Kundera.
Vor der Kritik der Kichergesellschaft in «L'Homme qui pleure de rire» (2020), aber nach seinen Eskapaden als kokainabhängiger Werbefachmann in 99 francs (2000), verbrachte Octave Parango vier Saisons in Russland. In «Au secours pardon» (2007) ist Frédéric Beigbeders Doppelgänger immer noch erbärmlich, witzig, faszinierend, hoffnungslos, schrecklich, tragisch, pathetisch, rührend.
Ein frisches und sympathisches Buch.
L'histoire d'un couple médian.
L'histoire d'un bras cassé un peu nigaud
Zwischen Roman und politischem Essay.