Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
Die Fantasie ist ein fruchtbarer Boden, aus dem die unterschiedlichsten Zweige entspringen. Die Romane von Marie Mangez und Benjamin Stock, die beide zum Beginn des literarischen Herbstes erschienen sind, handeln davon, wie die Fiktion in unser Leben gleitet, und zwar mit ganz gegensätzlichen Verrücktheiten.
Mit «Ce qu'il reste de tout ça» zeichnet Fanny Desarzens das sanfte und sensible Porträt einer gewöhnlichen Familie in der Westschweiz der Trente Glorieuses.
Das Paar, Anker und Schwindel zugleich, Spiegel einer sich wandelnden Gesellschaft. In seinem neuen Roman enthüllt Nathan Hill die rohe Schönheit und die brennenden Risse dieser zeitlosen Institution.
Fortsetzung und Ende des neuesten Romans des Schweizer Schriftstellers André Durussel, der das ganze Jahr 2024 über als Erstveröffentlichung in Le Regard Libre erschienen ist.
Pauline Toulet liefert einen skurrilen und die literarische Welt kritisierenden Debütroman, in dessen Mittelpunkt eine verrückte Figur steht, die mehr auf Marabus steht als auf ihre Zeit. Der es jedoch nicht geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.
Dies ist die Fortsetzung des neuen Romans des Schweizer Schriftstellers André Durussel, der das ganze Jahr 2024 über als Erstveröffentlichung in Le Regard Libre erschienen ist.
Nach der Lektüre von Philippe Collins «Le Barman du Ritz» wird es nicht mehr harmlos sein, an diesem Pariser Hotel vorbeizugehen. Denn während der Besatzungszeit servierte Frank Meier, der «beste Barkeeper der Welt», unter dem Gelächter der Nazis, in einem kontrastreichen Theater aus Champagner und Krieg.
Dieses erschütternde Porträt eines von seinem Vater entführten Mädchens ist ein Muss für den literarischen Herbst in der Romandie. Es scheint bereits einen schönen Erfolg bei den französischsprachigen Preisen zu versprechen.