Wirtschaft Beleuchtung

Die österreichische Heterodoxie: eine liberale Wirtschaft mit Selbstbewusstsein

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geschrieben von Frédéric Jollien · 16. November 2024 · 0 Kommentare

Die Österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften, die in jüngster Zeit wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt ist, unterscheidet sich von den vorherrschenden sogenannten «neoklassischen» Theorien, indem sie insbesondere den Wert eines Gutes als die Bedeutung, die Individuen ihm beimessen, neu definiert.

Die meisten Studenten, die heute ihr Wirtschaftsstudium abschließen, haben wahrscheinlich noch nie etwas von den Ökonomen der so genannten Österreichischen Schule gehört. Friedrich Hayek wird zwar manchmal erwähnt, aber das Studium der Theorien von Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises oder der neueren Murray Rothbard oder Israel Kirzner ist in den akademischen Standardlehrplänen nicht vorgesehen. Die Wahl von Javier Milei in Argentinien oder, was noch erstaunlicher ist, der Sieg des MMA-Champions Renato Moicano haben die Theorien der Wiener Schule - die bis dahin nur einer Handvoll Libertärer und Anhänger bekannt waren - wieder ins Bewusstsein gerückt.

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Frédéric Jollien
Frédéric Jollien

Frédéric Jollien ist Wirtschaftswissenschaftler und sitzt im Vorstand des Liberalen Instituts.