Etikett: Libertarianismus
Eintauchen in die amerikanische Neoreaktion

Eintauchen in die amerikanische Neoreaktion

Im Schatten des Trumpismus gewinnt ein ideologischer Nebel aus Ablehnung der Demokratie und Faszination für die Technologie an Sichtbarkeit. In Die dunklen Lichter entschlüsselt der Politologe Arnaud Miranda diese noch unklare, aber bereits einflussreiche Neoreaktion.
Der Pakt der Libertären mit den Konservativen

Der Pakt der Libertären mit den Konservativen

Die libertäre Strömung in den USA, deren wichtigste Figur Murray Rothbard war, hat den dogmatischen Anti-Etatismus verlassen und sich mit der populistischen Rechten verbündet. Diese Entwicklung wirft für die Liberalen eine zentrale Frage auf: Wie weit kann man sich verbünden, ohne sich selbst zu verleugnen? 
Girard und Yarvin: die beiden Vordenker des Trumpschen Populismus

Girard und Yarvin: die beiden Vordenker des Trumpschen Populismus

Der eine enthüllt, wie Gesellschaften sich durch die Benennung von Schuldigen zusammenschliessen. Der andere will der Gewalt durch Macht ohne Gegengewicht ein Ende setzen. Alles scheint zwischen ihnen zu stehen, doch ihre Ideen bilden ein intellektuelles Fundament für die Volksauffassung von Donald Trump und J.D. Vance.
Rechtsextremismus - ein missbrauchter Begriff 

Rechtsextremismus - ein missbrauchter Begriff 

Die jüngste Wahl von Javier Milei zum argentinischen Staatspräsidenten offenbart die Grenzen der Bezeichnung ’rechtsextrem«. Zwischen Widersprüchen und Ungenauigkeiten gilt es, die Relevanz dieses politischen Etiketts zu hinterfragen, das eher infam als informativ geworden ist.
Ferghane Azihari und sein Plädoyer für die Industriegesellschaft

Ferghane Azihari und sein Plädoyer für die Industriegesellschaft

DOSSIER «DIE GROSSE RÜCKKEHR DER KERNENERGIE», Jonas Follonier | Klassischer Liberaler? Libertär? Er gehört jedenfalls zu denen, die die Presse gerne als «Neoliberale» oder «Ultraliberale» bezeichnet – Bezeichnungen, die nicht unbedingt positiv klingen. Doch Etiketten und deren Sympathiewert (oder Mangel daran) interessieren uns bei „Le Regard Libre“ kaum. Hier handelt es sich um einen bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Analysten, der häufig in den französischen Medien zu Gast ist (und zwar nicht nur bei „L’Opinion“ oder „Le Figaro“) und dessen 2021 erschienener Essay „Les écologistes contre la modernité“, erschienen ist, spannend ist. Man mag mit einem Teil seiner Ansichten, ja sogar mit allen, zutiefst uneinig sein. Dennoch kann eine Auseinandersetzung auf seinem Niveau nur anregend sein. Aus diesem Werk, das eine fundierte Kritik an den antikapitalistischen Grundlagen der radikalen Ökologie liefert, behalten wir insbesondere das leidenschaftliche und gut begründete Plädoyer des Autors für die Industriegesellschaft und die Kernenergie im Gedächtnis.