Ist Robert Schumann verrückt? Verrückt nach Liebe, auf jeden Fall!

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geschrieben von Jean-David Ponci · 18. Dezember 2020 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 68 - Jean-David Ponci

Jahrhunderts, Wagner, Liszt und Berlioz, die man auch als die Bulldozer der Romantik bezeichnen könnte, haben wir bereits im Gefolge von Beethoven behandelt. Sie waren extrem fortschrittlich und innovativ und entsprachen kaum der Vorstellung vom romantischen Künstler, der meditativ und zerbrechlich war. Es ist an der Zeit, Platz für die «Introvertierten» der Epoche zu machen, die auf andere Weise Giganten waren. Von Schubert war bereits die Rede, es bleiben Chopin, Brahms und vor allem Schumann. Noch heute ist es schwer zu sagen, wie es um Schumanns Wahnsinn und seine Liebe zu Clara bestellt war. Angesichts eines Lebens, das von seinen Angehörigen mit dem Heiligenschein der Lüge versehen wurde, hinterlässt er uns ein Werk, das vor Wahrheit schreit, Meisterwerke der Empfindsamkeit, die ihn zum leidenschaftlichsten aller Romantiker machen, oder vielleicht sogar zum romantischsten aller Romantiker.

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