Der Film von Roland Jaccard: Ein Hut für Lausanne
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen bereiten, abwechselnd die Feder zu führen. Der Schriftsteller Roland Jaccard berichtet über seinen Lieblingsfilm, der ebenso unglaubwürdig wie politisch korrekt ist: den Film seines Lebens.
Paris ist die Stadt, die die stärkste Sinnlichkeit ausstrahlt: Begegnungen sind einfach und Geschäfte werden schnell abgeschlossen. Ohne dieses erotische Klima würde die Stadt viel von ihrer Anziehungskraft verlieren, und man würde nicht zögerlich vor dem Tod zurückschrecken. Die Hoffnung auf eine Verliebtheit, von der man nicht weiß, wie sie sich entwickeln wird, ist ein göttliches Elixier. In Paris atmet man die Luft der Freiheit. Wenn ich ehrlich wäre, würde ich schreiben: Man atmete die Luft der Freiheit. Mit der hygienischen Diktatur, die eingeführt wurde und von der jeder ahnt, dass sie nur der Auftakt zu einer allgemeinen Versklavung ist, hat Paris das Aussehen einer alten Puffmutter. Das Verlangen hat sich verfinstert.
Der Mensch ist das e
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