Autorin: Fanny Agostino
Fanny Agostino

FANNY AGOSTINO

Fanny Agostino ist Lehrerin und schreibt Filmkritiken sowie Artikel über Geschichte und Musik für Le Regard Libre. Sie ist außerdem für die Rubrik Cinéma mitverantwortlich.

«Tár»: Ein Blick hinter die Kulissen der Macht

«Tár»: Ein Blick hinter die Kulissen der Macht

Auf dem schmalen Grat. So könnte man die Rolle von Cate Blanchett in Todd Fields neuem Film «Tár» zusammenfassen. Sie spielt darin eine Dirigentin, die sich in Berlin niedergelassen hat. Das Genie hat seine Schattenseiten. Man muss nur an der Lackschicht kratzen.
«Close»: Wo die Gerüchte uns trennen

«Close»: Wo die Gerüchte uns trennen

Im Jahr 2018 wurde Girl mit drei Preisen auf der Croisette gekrönt. Der neue Film des Flamen Lukas Dhont setzt seine Betrachtung der jugendlichen Umwälzungen fort. Diesmal durch das Prisma des Blicks der anderen. Close, die frontale Kollision von Kindheit und Welt.
«R.M.N.»: Osteuropa im Scanner

«R.M.N.»: Osteuropa im Scanner

Der rumänische Regisseur Cristian Mungui, der für seine Goldene Palme zum Thema Abtreibung mit «4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage» (2004) bekannt ist, entwirrt in «R.M.N.» die hartnäckigen populistischen Ressentiments eines transsilvanischen Dorfes unter dem Joch der EU.
Die Schweizer Identität aus den widersprüchlichen Blickwinkeln zweier Historiker

Die Schweizer Identität aus den widersprüchlichen Blickwinkeln zweier Historiker

DOSSIER «DIE SCHWEIZ, DEFINITION», Fanny Agostino | Die Besonderheiten der Schweiz machen das Land zu einem wahren Minenfeld für die Frage der identitären Zugehörigkeit. In den Augen der einen ist sie einzigartig, in den Augen der anderen ist sie vielfältig. Wieder andere halten sie für nicht existent. Um die Konturen dieser Problematik zu definieren, haben wir die Standpunkte von zwei Historikern, die sich auf die helvetische Geschichte spezialisiert haben, Dominique Dirlewanger und Olivier Meuwly, gegenübergestellt. Welche Vision haben sie von der Schweizer Identität? Und wie stehen sie zu jüngsten Ereignissen wie der Entfernung von Statuen oder der Feminisierung von Strassennamen? Gekreuzte Blicke.