In seinem Essay über das Lachen, der im Verlag Editions de l'Observatoire erschienen ist, untersucht der ehemalige Direktor von «Charlie Hebdo» und France Inter, was uns diese menschliche Kunst über den Wert des Staunens sagt. Lesenswert.
Die Anhänger von Donald Trump und die Wokes scheinen Erzfeinde zu sein. Dennoch offenbaren ihre jeweiligen Einstellungen zur Debatte, zu Institutionen und zur Gesellschaft frappierende Ähnlichkeiten.
Während die Debatte immer polarisierter und personalisierter wird, verteidigt Antoine Vuille die Bedeutung einer strengen Argumentation. Der Philosoph lädt dazu ein, die Laster zu vermeiden, die den Ideenaustausch in der Demokratie schwächen, nicht ohne einigen unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen.
Politische Korrektheit verleitet dazu, sich auf die Vernunft zu berufen, aber sich nicht der Debatte zu öffnen, während politische Unkorrektheit dazu verleitet, die Debatte zu eröffnen, aber die Vernunft nicht zu berücksichtigen. Zwei Optionen, die abzulehnen sind, da Debatte und Vernunft zusammengehören.
Eine subtile Tradition, die auf die schottische Aufklärung und insbesondere auf David Hume, einen ihrer Hauptvertreter, zurückgeht, macht die ästhetische Bewertung einer Sache zu einem persönlichen Gefühl, das jedoch durch die Eigenschaften verursacht wird, die diese Sache tatsächlich besitzt.
Die Risikobereitschaft, die das Unternehmertum kennzeichnet, ermöglicht es dem Menschen, seine Freiheit und Verantwortung bis zum Äußersten auszuüben. Diese Form der Selbstverwirklichung, die der Selbstverwirklichung der Gesellschaft förderlich ist, hat einen besonderen Wert.
In Ce que je veux sauver verteidigt Peggy Sastre die Grundlagen des Universalismus, die dem Tribalismus und dem Relativismus entgegengesetzt werden müssen. Die Leitartiklerin von Le Point hält Frankreich angesichts dieser an Macht gewinnenden Strömungen für besonders verwundbar.
Wer die Macht der Medien überschätzt, unterschätzt die anderen Gründe, warum Menschen Ideen haben. Es sind nicht die Journalisten, die die Agenda der Debatte diktieren, sondern eine komplexe Dynamik zwischen Sendern und Empfängern.
Der Autor von L'identité malheureuse, Mitglied der Académie française, wird von seinen Gegnern als «nauséabond» eingestuft. Sein Werk steht jedoch in einer humanistischen Linie, wie er in diesem Interview untermauert, in dem er für den Sinn von Bewunderung und Dankbarkeit plädiert.