Aurélien Demaurex verkörpert einen einzigartigen Werdegang zwischen Ökologie, Unternehmertum und Politik. Der Mitbegründer von Ecorobotix schildert seine Vision eines kühnen Landes und gibt Ratschläge für diejenigen, die technologische Innovationen in den Dienst des Gemeinwohls stellen wollen.
Während sich Bern anschickt, die sozialen Netzwerke zu regulieren, rücken Desinformation und Hassreden wieder in den Mittelpunkt der Frage nach dem öffentlichen Informationsdienst. Einige wollen einen strengeren Rahmen, doch die digitale Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Die neue Serie des Schöpfers von «Akte X» und «Breaking Bad», der jüngste Erfolg von Apple TV+, der bei den Golden Globes ausgezeichnet wurde, hinterfragt die moderne Versuchung des Einheitsdenkens in einer Dystopie, die gegen den Strom ihrer Zeit schwimmt. Verwirrend und intellektuell herausfordernd.
In Chicago wurden die Wolkenkratzer aus einer Notlage heraus gebaut: Wiederaufbau nach einer Katastrophe und jeder Quadratmeter eine rentable Investition. Heute ist die Schweiz mit einer Wohnungskrise konfrontiert. Wie wäre es, wenn die drittgrösste Metropole der USA als Vorbild dienen würde?
Zwei Schweizer Expats, Patrice Crisinel und Olivier Thevoz, porträtieren Texas und erklären die Gründe für seine rasante Attraktivität. Im Gegenzug stellen sie fest, dass die Schweiz aufwachen muss, wenn sie im globalen Wettbewerb mithalten will.
François Schaller lehnt die Idee einer Annäherung der Schweiz an die Europäische Union angesichts der US-Zölle ab. Der Leitartikler ist der Ansicht, dass die 2024 unterzeichneten Abkommen nicht in den Bereich des Handels, sondern der Unterordnung fallen und die politisch-wirtschaftliche Autonomie der Eidgenossenschaft bedrohen.
Die US-Zölle sind ein Symbol für das Wiederaufleben des Merkantilismus. Imperiale Rückzugsgebiete, Ressourcenknappheit, militarisierter Handel: Mit dem Ende des Freihandels kehrt die Weltwirtschaft zu ihren alten Reflexen zurück. Ein Nullsummenspiel, bei dem alle verlieren, außer denen, die die Regeln diktieren.
Als Symbol der Emanzipation verkörpert das Auto sowohl Bewegung als auch Intimität und die Macht der Wahl. Im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung verändert es jedoch seinen Charakter. Seine Entwicklung sagt uns das Wichtigste darüber, was aus uns wird.
Ich war gekommen, um meinen dreißigsten Geburtstag in der Stadt des Karnevals zu feiern. Doch hinter den Gondeln entdeckte ich vor allem eine alte Republik, die auf Wasser, Ordnung und Handel aufgebaut war. Eine Vorläuferin des Freihandels, die in Zeiten protektionistischer Rückzugsgefechte aktueller denn je ist.