Les Brasseurs: Hinter dem Klischee verbergen sich handwerklich gebraute Biere
Das Abenteuer des Senders Die Brauer geht auf das Jahr 1997 zurück. Von Genf aus hat sie sich mittlerweile über die gesamte Westschweiz ausgebreitet. Die neueste Niederlassung wurde 2015 in Sion eröffnet. Es fehlen noch der Kanton Freiburg und der Jura, um sich in der Westschweiz perfekt zu etablieren. Allerdings entgeht dem Passanten manchmal der handwerkliche Aspekt dieses Unternehmens. Die Biere werden jedoch vor Ort gebraut, und zwar vor den Augen und dem Wissen des Kunden. Der gesamte Prozess wird vor Ort durchgeführt! Dies ist wahrscheinlich auf das pompöse Erscheinungsbild der Lokale, das ständige Kommen und Gehen und den internationalen Charakter eines Teils der Speisekarte zurückzuführen. Es ist eine Art Diskrepanz zwischen der Realität und dem Eindruck, den man hinterlässt.
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Mit seinen volkstümlichen Preisen und dem Wunsch, eine gesellige Atmosphäre zu pflegen, passt Les Brasseurs perfekt in den trend des jeweiligen Zeitpunkts. Die besondere Gestaltung des Lokals je nach Ort, nach Kanton, ist ein Ansatz, der es schafft, das falsche Image eines großen Unternehmens, das am Fließband arbeitet, auszugleichen und zu mindern. Sie befinden sich hauptsächlich in den Zentren von Großstädten an Standorten mit viel Fußgängerverkehr und sind der perfekte Ort für ein Bierchen mit einer Gruppe von Freunden. In diesen belebten Gegenden finden Sie mittags und abends eine Spezialität, die es sonst nirgendwo gibt.
Im Gegensatz zu anderen Brauereien, die wir besucht haben, bevorzugt Les Brasseurs sogenannte «obergärige» Hefen. Diese ergeben im Gegensatz zu den untergärigen Hefen stark typisierte Biere. Der Alkoholgehalt ist jedoch aufgrund des breiten Publikums moderat. Auf der Bierkarte findet man vor allem klassische Biere. Schließlich sei noch angemerkt, dass die Biere des Monats und die Spezialitäten ein kleines Extra sind, das noch mehr mutige Überraschungen verdient hätte.
Schreiben Sie dem Autor : nicolas.jutzet@lereregardlibre.com
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