Die Schweizer Armee: Die Ursprünge eines einzigartigen Systems
Die Militärorganisation in der Eidgenossenschaft war von Anfang an ein Milizsystem, d. h. ein System, in dem es keine Berufsarmee gibt, sondern in dem Zivilisten bei Bedarf als Soldaten eingesetzt werden. Foto: Simon Infanger (via Unsplash)
Wenn es ein Land gibt, in dem die Armee ständig für Diskussionen sorgt, dann ist es die Schweiz. Ein Rückblick auf die Geschichte einer noch immer lebendigen Institution, die auf einem Milizsystem aufbaut, das weltweit seinesgleichen sucht.
Trotz des erheblichen Rückgangs der Streitkräfte in den letzten Jahrzehnten treten jedes Jahr rund 20'000 junge Schweizer Bürger, die das Erwachsenenalter erreicht haben, ihren Militärdienst an. Damit reihen sie sich - je nach Fall mit mehr oder weniger gutem Willen - in die lange Tradition unserer Milizarmee ein, deren Wurzeln weit über die Entstehung der modernen Schweiz im 19. Jahrhundert hinaus bis in die Zeiten der Eidgenossenschaft des Ancien Régime zurückreichen. Ein Rückblick auf die Geschichte dieser Institution in Zeiten der politischen Debatten über ihr Budget.
Kantonale MilizenWenn die früheren Bundesverfassungen bereits die allgemeine Wehrpflicht vorschreiben,
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