Der Liberalismus hatte zwischen 1830 und 1835 die Gelegenheit, allein zu regieren. Sein Misstrauen gegenüber dem Staat hinderte ihn daran, dieses Experiment fortzusetzen. Seitdem musste er sich verbünden, um seinen Einfluss zu wahren. Aber mit wem?
Der Universitätsprofessor, Autor einer kanonischen «Geschichte der Schweiz» und jüngster kommentierter Spaziergänge in seiner Reihe «Au fil de l'histoire suisse», empfängt Le Regard Libre nur wenige Schritte von den mittelalterlichen Stadtmauern Freiburgs entfernt.
In Die Transformation der Schweiz (1847-1920). Regards de Georges Dommen führt uns Bridget Dommen in einen entscheidenden Abschnitt der Schweizer Geschichte ein, anhand der Reise eines Mannes an der Schnittstelle zwischen sozialem, wirtschaftlichem und technologischem Wandel.
Wenn es ein Land gibt, in dem die Armee ständig für Diskussionen sorgt, dann ist es die Schweiz. Ein Rückblick auf die Geschichte einer noch immer lebendigen Institution, die auf einem Milizsystem aufbaut, das weltweit seinesgleichen sucht.
Diktatur des Gefühls, Tugenden des Rausches, Lehren aus der Schweizer Geschichte... Vom 6. bis 10. März lädt Sie unser Chefredakteur Jonas Follonier zu fünf Begegnungen im Genfer Palexpo-Zentrum ein, die ganz im Zeichen der intellektuellen Konversation stehen.
Die Geschichte der politischen Parteien in der Schweiz ist reich und komplex. Dennoch zeigt sie eine gewisse Kontinuität, durch die sie lernen, sich mit den Themen zu erneuern, die die direkte Demokratie und die Entwicklung der Gesellschaft, die sie oft widerspiegelt, auf ihre Agenda setzen.
Neutralität war nie einer korsettartigen Definition unterworfen. Das zeigt sich in ihrer gesamten Geschichte. Sie hängt vom Wohlwollen der anderen Mächte ab und erhält ihren Sinn nur, wenn man bereit ist, sie im Kontext des jeweiligen Augenblicks zu verstehen.
Irène Hermann ist Professorin für Geschichte an der Universität Genf und Spezialistin für die Schweizer Neutralität. Die Neutralität steht heute unter besonderer Beobachtung, war aber für die Historikerin nie eindeutig und wird von ihr im Hinblick auf die Vergangenheit entmythologisiert. Interview.
Das Kino ist in zweifacher Hinsicht eine Lichtkunst. Es formt das Bild, die Bewegung und den Rhythmus. Und es schafft Figuren, um Ideen und Charaktere zu verkörpern, zu unterstreichen und zu konkretisieren. In «A Forgotten Man», dem vierten Film des Schweizers Laurent Nègre, wird dieses Licht historisch, in einer klaren und erhabenen Form.