«Ploukitudes»: Treffen mit Jean Romain und Stéphane Berney
Le Regard Libre Nr. 33 - Loris S. Musumeci und Jonas Follonier
Ploukitudes regt zum Nachdenken an. Das Buch ist erschütternd, weil es einen intimen Punkt des Menschen berührt, nämlich seine hinterwäldlerische Seite. Es bedurfte der Zusammenarbeit eines Philosophen (Jean Romain) und eines Journalisten (Stéphane Berney), um die Gesellschaft durch ihre soziologische Analyse in ihren absurdesten und tragischsten Rückseiten zu malen. Treffen in einem Hinterwäldler-Café am Genfer Bahnhof.
Le Regard Libre: Was hat Sie dazu veranlasst, gemeinsam das Buch Ploukitudes zu schreiben?
Jean Romain: Ich veröffentlichte Einträge auf Facebook, um in kleinen Episoden eine Art praktisches Handbuch für Zuhälterei zusammenzustellen. Stéphane Berney kontaktierte mich, um mir seine Idee zu erläutern, wie man aus dieser Reihe von Einträgen ein strukturierteres Werk machen könnte.
Stéphane Berney: Es gab etwas sehr Mächtiges in seiner
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