Nachdem unser Kolumnist die Faulheit von Remakes und endlosen Filmfortsetzungen beklagt hat, nimmt er sich nun die Klippen der Adaptionen literarischer Werke vor. Oder wenn die’Überheblichkeit verleitet dazu, das Originalwerk übertreffen zu wollen.
In einer früheren Ausgabe vertraten wir die Ansicht, dass Kreativität nicht darin besteht, etwas grundlegend Neues zu erfinden, sondern dass es universelle Themen, Archetypen und zeitlose Codes gibt.
So hat das Kino schon immer aus dem Pool der Literatur geschöpft. Landschaftsbeschreibungen und lyrische Höhenflüge weichen Schnittbildern, Kamerabewegungen, visuellen Fresken, dem Soundtrack und der Schauspielerei.
Das Schwanken zwischen der eigenen Kreativität und der des Vorgängers ist ein Balanceakt, dessen Erfolg sowohl von der Qualität des Originaltextes als auch von der des Drehbuchs abhängt, d
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